Wachtberg gemeinsam gestalten

Wie unsere Ortsausschüsse das Leben vor Ort verbessern

 

Wachtberg ist mehr als nur eine Gemeinde. Es ist ein Zuhause mit vielen Gesichtern, von Adendorf bis Züllighoven und von Berkum bis Villip. In jedem Ortsteil gibt es Themen, die den Alltag der Menschen unmittelbar betreffen. Dazu gehören sichere Schulwege, lebendige Treffpunkte für alle Generationen, gute Busverbindungen oder gepflegte Spielplätze. Genau über diese Fragen wird in den Ortsausschüssen beraten, ganz nah an dem, was vor Ort wichtig ist.

Für uns als SPD sind diese Gremien ein zentrales Element der lokalen Demokratie. Hier wird erlebbar, wie Engagement, Ideen und Diskussionen das Zusammenleben prägen und weiterentwickeln. Wir nehmen diese Aufgabe mit großer Ernsthaftigkeit wahr und gehen zugleich mit Freude und Neugier in jede Sitzung, um zuzuhören, mitzudenken und Verantwortung zu übernehmen. In den vergangenen Wochen haben sich alle Ortsausschüsse neu konstituiert. Wir freuen uns sehr, dabei Verantwortung übernehmen zu dürfen, etwa mit Andreas Wollmann als Vorsitzendem des Ortsausschusses Niederbachem, Juliane Lempa als Schriftführerin in Oberbachem, Michael Mertes als Schriftführer in Ließem  und Jutta Danylow als stellvertretender Vorsitzenden des Ortsausschusses Gimmersdorf.

Schauen Sie doch einmal vorbei. Die Sitzungen der Ortsausschüsse sind öffentlich und eine Teilnahme lohnt sich. Die Termine sind auf der Website der Gemeinde leicht zu finden. Denn Zukunft entsteht dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen.

Wahlprogramm der SPD Wachtberg für die Kommunalwahl am 14.9.2025

Wahlprogramm SPD Wachtberg 2025 – 2030

Gemeinsam. Für unser Ländchen.

 

Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind seit 1863 die Grundwerte der Sozialdemokratie. Seit 162 Jahren engagieren sich SPD-Mitglieder für diese Werte und haben in vielen Regierungsjahren maßgeblich zur Gestaltung einer fairen, demokratischen und gerechten Gesellschaft beigetragen.

Als Wachtberger SPD arbeiten wir seit Gründung unserer Gemeinde im Jahr 1969 ehrenamtlich und konstruktiv in allen Gremien der Kommunalpolitik mit, damit für alle Bürgerinnen und Bürger ein lebens- und liebenswertes Wachtberg gesichert wird.

Unsere Schwerpunkte sind die Erhaltung und die Weiterentwicklung der hohen Lebens- und Wohnqualität in Wachtberg, eine kluge und nachhaltige Energieversorgung, Bildungs- und Entwicklungschancen vor Ort, eine sozialverträgliche Umweltpolitik, sowie ein vernünftiges Finanzmanagement der Gemeinde. Unsere Kandidierenden bewerben sich in allen 16 Wahlkreisen um das Vertrauen der Bürgerschaft.

 

Lernen Sie alle Kandidierenden unter www.spd-wachtberg.de kennen!

 

Neben der Wahl der Gemeinderäte streben wir auch einen Wechsel der Führung des Rathauses an. Gemeinsam mit den Fraktionen UW, UWG und FDP unterstützen wir bei der Bürgermeisterwahl die Kandidatin Sabine Groth.

 

Im Folgenden finden Sie unsere konkreten Forderungen für die Zeit der nächsten Wahlperiode.

 

Bildungschancen für unsere Kinder wahren und verbessern

Täglich besuchen weit über 1000 Wachtberger Schülerinnen und Schüler weiterführende Schulen außerhalb unserer Kommune. Wir wollen die profilierte Hauptschule Hans-Dietrich-Genscher-Schule (HDG) weiterentwickeln, um ein wohnortnahes und vielfältiges Schulangebot zu ermöglichen. Langfristig streben wir die Einrichtung einer Gesamtschule an.

Zunächst sollte die HDG-Schule um einen eigenständigen Realschulzweig erweitert werden. Der hohen Anzahl von Kindern mit einer entsprechenden Empfehlung wird somit eine örtliche Option gegeben. Dadurch wird das Schulzentrum gestärkt, in dessen Ausstattung erhebliche Mittel der Gemeinde geflossen sind und weiterhin fließen werden.

 

Bezahlbaren und ausreichenden Wohnraum schaffen – für Jung und Alt

Die Attraktivität der Gemeinde Wachtberg spiegelt sich in einer wachsenden Einwohnerzahl wider. Deshalb setzen wir uns zum einen dafür ein, geeignetes neues Bauland auszuweisen, zum anderen möchten wir den Fokus auf eine sinnvolle Innenverdichtung legen. Darüber hinaus sollen Projekte gefördert werden, die es Senioren und jungen Familien erlauben, so zu wohnen, wie sie es möchten. Dabei unterstützen wir sowohl den Bau von sozial gefördertem Wohnraum als auch die Schaffung von seniorengerechten Wohnmodellen. Der dörfliche Charakter der verschiedenen Ortsteile soll dabei erhalten bleiben.

 

Frischer Wind im und für das Rathaus

Das Rathaus ist in die Jahre gekommen: Wir setzen auf die kostengünstigste Variante, die eine effektive Arbeit der Verwaltung und die optimale Unterstützung der Bürgerschaft Wachtbergs gewährleistet. Einen Rathausneubau an anderer Stelle halten wir nicht für sinnvoll. Wir hoffen, dass mit der Wahl von Sabine Groth eine bürgernähere Politik als bisher einzieht. Transparenz ist ein wichtiges Merkmal der Demokratie – gerade vor Ort verbietet sich Hinterzimmerpolitik.

 

Klare und zukunftsgerichtete Haushaltspolitik

Auch in herausfordernden Zeiten muss der Haushalt der Gemeinde Wachtberg klare soziale und ökologische Prioritäten aufzeigen. Jetzt ist nicht die Zeit der Konsolidierung, jetzt gilt es Investitionen voranzutreiben und im Dialog zwischen Bürgerschaft, Gemeinderat und Verwaltung die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wir unterstützen die Initiativen der SPD in Bund und Land, den Kommunen einen Teil der Altschulden zu erlassen, um den Spielraum vor Ort zu vergrößern. Gesunde Finanzen setzen eine engagierte Wirtschaftsförderung voraus.

 

Die ersten Lebensjahre entscheiden!

Wir treten weiter für eine Politik ein, die Wachtberg für Kinder und Jugendliche attraktiv macht. Dazu gehört die Schaffung von Räumen, in denen die Jugend selbstbestimmt ihre Freizeit gestalten kann. Wir werden uns weiter für den Ausbau der offenen Jugendarbeit und für die Stärkung der Vereine, die Träger der Jugendhäuser und Jugendtreffs sind, einsetzen. Daneben braucht es ausreichend KiTa- und Betreuungsplätze im Ländchen, damit es keine langen Anfahrtswege braucht – getreu nach dem Motto „Kurze Beine, kurze Wege“.

 

Kluge Verkehrspolitik im Einklang – sichere Wege und Straßen

Wir streben eine Verkehrspolitik des Miteinanders an, verschiedene Verkehrsmittel sollten nicht gegeneinander ausgespielt werden. Dafür soll das Radwegenetz der Gemeinde weiterhin ausgebaut werden. Daneben sollen die Landes- und Kreisstraßen in unserer Kommune in bestem Zustand sein und noch sicherer werden, um die Unfallgefahr zu reduzieren. Dazu zählen auch angemessene Temporeduktionen. Zusätzlich soll der Lärmreduktionsplan weiterentwickelt werden, um etwa Flüsterasphalt auf der Pecher Landstraße und Tempo 30 innerhalb der Ortschaften (einige Hauptstraßen ausgenommen) einzuführen. Wir freuen uns über den stetigen Ausbau des ÖPNV in unserer Gemeinde und wollen diesen auch weiterhin vorantreiben, unter anderem mit einer Schnellbuslinie zwischen Meckenheim – über Wachtberg – nach Bonn, welche auch Park & Ride-Angebote inkludiert.

 

 

 

Aktives Kulturleben fördern

Unsere Gemeinde verfügt über ein einmaliges Kulturleben: die Kulturwochen, die vielen Bühnen, Konzerte vieler Musikrichtungen, die Karnevals- und Heimatvereine. Den ehrenamtlichen Aktiven gebührt Dank und Unterstützung. Die Stelle der Ehrenamtskoordinatorin hat sich bewährt, sie soll finanziell und personell gestärkt werden. Die Aktiven sollen durch finanzielle Maßnahmen und ein erweitertes Schulungsangebot für ihre Aufgaben gut vorbereitet werden. Der Rhein-Sieg-Kreis soll einen digitalen Kulturkalender einführen, um die Wachtberger Veranstaltungen im gesamten Kreisgebiet noch bekannter zu machen.

 

Umweltschutz im Ländchen stärken

Wir möchten, dass Bebauung, Natur, Industrie- und Handwerksbetriebe sowie Landwirtschaft miteinander versöhnt werden. Deshalb fördern wir innovative Maßnahmen für den Klima- und Naturschutz sowie die Energieerzeugung durch Sonne und Wind. Für Wachtberger Unternehmen und die Bürgerschaft sollen Anreize geschaffen werden, entsprechende Maßnahmen einzuleiten und umzusetzen. Die kommunale Wärmewende soll beschleunigt und der Hochwasserschutz weiterhin ausgebaut werden. Es soll ein Bürgerbeteiligungskonzept entwickelt werden, um Anregungen und Expertise der Bürgerschaft aufzunehmen. Die Klimaneutralität für Wachtberg soll das Ziel bleiben, ohne die Bürger dabei weiter zu belasten. Dazu gehören für uns eine Stärkung des Naturschutzes und ein Ausbau der Förderung naturverträglicher Landwirtschaft.

 

Ein Frauenhaus für Wachtberg

Seit 2021 fordert die SPD Rhein-Sieg ein drittes Frauenhaus im Kreisgebiet, da die Plätze in den beiden Einrichtungen in Sankt Augustin und Troisdorf nicht ausreichen. Gewalt gegen Frauen ist nach wie vor ein Thema, dem zu geringe Aufmerksamkeit geschenkt wird. Wir wollen betroffenen Frauen mit diesem neu zu schaffenden Ort Schutz und Unterstützung in Wachtberg gewähren.

 

Ehrenamt stärken

Viele Bürgerinnen und Bürger Wachtbergs engagieren sich ehrenamtlich wie in Sport-, Karnevals- und Schützenvereinen sowie der Freiwilligen Feuerwehr und dem DRK-Ortsverein. Ihr Wort soll mehr Gewicht bekommen – durch Bürgerbeteiligungen und im regelmäßigen Austausch mit dem Gemeinderat und den Ortsausschüssen.

 

Sportvereine fördern – öffentliche Sportanlagen ausbauen

Wir werden die Mittel für die Förderung des Breitensports weiter erhöhen und zugleich öffentliche Einrichtungen wie etwa Trimm-dich-Pfade und Outdoor-Fitnessparks schaffen, die der Bürgerschaft zur Verfügung stehen. Dabei sollen so viele Vereine wie möglich durch die Mittel der Sportpauschale gefördert werden. Die Gemeindeverwaltung soll regelmäßig mit den Vereinen in den Dialog treten, um Verbesserungsvorschläge frühzeitig zu identifizieren und den Fort- und Weiterbildungsbedarf der Ehrenamtlichen zu erfassen.

 

 

Wir laden alle Menschen, die Interesse an diesen – und natürlich vielen anderen wichtigen Themen haben – ein, mit uns in den Dialog zu treten und gerne auch bei uns mitzumachen. Eine bürgernahe Gemeinde braucht engagierte Menschen – nur so kann sich eine lebendige Demokratie entfalten.

 

Dies ist unser Angebot an alle Wachtbergerinnen und Wachtberger. Wir bitten um ihr Vertrauen. Auf die Sozialdemokratische Partei Deutschlands ist nach wie vor Verlass, wir scheuen uns nicht vor Regierungsverantwortung.

Deshalb: Am 14. September SPD wählen! Bei der Bürgermeisterwahl werben wir für Sabine Groth, bei der Landratswahl für Sara Zorlu und bei der Kreistagswahl für Otis Henkel und Werner Albrecht.

Das große Sommer- und Familienfest

Das große Sommer- und Familienfest

Unser traditionelles Familien- und Sommerfest wird am Sonntag, den 20. Juli ab 14.00 Uhr auf dem Grillplatz im Stumpeberg in Berkum stattfinden. Dazu sind alle Wachtbergerinnen und Wachtberger und besonders die hier lebenden geflüchteten Mitbürgerinnen und Mitbürger eingeladen. Auf die Kinder warten wie immer eine Hüpfburg. SPD-Fraktionsvorsitzender Andreas Wollmann betreut die bekannte Paella-Pfanne, weiter im Angebot sind Snacks, Kaffee und Kuchen und natürlich gekühlte Getränke. Die SPD freut sich auf eine rege Teilnahme und gute Gespräche über die kleine und große Politik.

Baulandmanagement wird bei uns kommen … …und die Gemeinde stärken.


Kommunales Baulandmanagement heißt strategische Planung und Verwaltung von Bauland durch die Kommune selbst. Es beinhaltet die Identifizierung geeigneter Flächen, die Koordination von Bauprojekten, die Zusammenarbeit mit Investoren und die Berücksichtigung von Umwelt- und Sozialaspekten. Effektives Baulandmanagement mit für Wachtberg maßgeschneiderten Zielen wird die Entwicklung neuer Baugebiete an unsere Bedürfnisse anpassen und idealerweise wirtschaftliche, soziale und ökologische Ziele gleichzeitig erreichen.

Die Steuerung der Siedlungsentwicklung wird von der SPD-Fraktion seit langem gefordert. Sie begrüßt es daher, dass das Thema nun Fahrt aufnimmt. Eine moderate, bedarfsorientierte Baulandentwicklung ist eine Chance für Wachtberg, wenn sie unter folgenden Voraussetzungen stattfindet:

Sie schafft soziale Ausgewogenheit und bezahlbaren Wohnraum. Ein festgelegter Anteil neuer Wohnprojekte muss für einkommensschwächere Haushalte reserviert werden. Auch ein genossenschaftlicher Ansatz sollte diskutiert werden.
Neue Wohnprojekte müssen den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden und für junge Familien genauso attraktiv sein wie für die ältere Bevölkerung.
Unsere landwirtschaftlich hochwertigen Flächen müssen geschützt werden, Innenentwicklung und verdichtete Bauweise sind die ersten Optionen. Ein Zersiedeln der schönen Wachtberger Landschaft muss verhindert werden.
Ein sozial verantwortungsvolles Baulandmanagement darf nicht auf kurzfristige Gewinne abzielen, sondern muss die langfristigen Auswirkungen auf die Gemeinschaft und die Umwelt berücksichtigen.
Umweltfreundliches und nachhaltiges Bauen verbessert die Lebensqualität und schützt zukünftige Generationen.
Die SPD-Fraktion wird dem vom Planungsausschuss befürworteten Grundsatzbeschluss zum Einstieg in das kommunale Baulandmanagement in der nächsten Ratssitzung zustimmen. Vor uns liegt ein weiter Weg. Es gibt noch viele Punkte zu klären, z.B. ob die Gemeinde selbst strategischen Grunderwerb durchführen soll und welche Klimaschutz- und Gestaltungsvorgaben sinnvoll sind.
Ein erfolgreiches Baulandmanagement kann nur im Konsens mit der Bürgerschaft gelingen, also durch ihre frühzeitige und umfassende Einbeziehung in den Planungsprozess. Dies wird die SPD-Fraktion einfordern und zeitnah eine öffentliche Veranstaltung durchführen, als Einstieg in einen breiten Diskussionsprozess über die Zukunft unserer Heimat.
Kompetent, engagiert und sympathisch! SPD-Wachtberg steht voll hinter der Kandidatur von Sabine Groth

Kompetent, engagiert und sympathisch! SPD-Wachtberg steht voll hinter der Kandidatur von Sabine Groth

Vor dem Pössemer Treff herrschte am 24. Januar Verkehrschaos, aber drinnen lief alles wie am Schnürchen. FDP, SPD, UW und UWG, also die Opposition im Wachtberger Rat, berieten zeitgleich über die Bürgermeisterkandidatur. Im Vorfeld hatte man sich auf Sabine Groth als Wunschkandidatin geeinigt. 

Die Volljuristin mit breiter Erfahrung in nationalen und internationalen Verwaltungen überzeugte die SPD mit ihrer Kompetenz und ihrem geradlinigen, engagierten und sympathischen Auftreten.  

In ihrer Bewerbungsrede betonte Groth: „Ich kandidiere, weil ich in Wachtberg alt werden möchte. Dabei merke ich, was nicht gut läuft und deshalb verbessert werden muss. Dazu brauchen wir die Fähigkeiten und die Kreativität aller, Offenheit für neue Entwicklungen und einen wertschätzenden Umgang miteinander“. 

Fraktionsvorsitzender Andreas Wollmann ergänzte: „Unsere Kernthemen Bildung und Soziales, Klima- und Naturschutz sowie eine gute Infrastruktur sehen wir bei Sabine Groth bestens vertreten. Auch bei aktuellen Themen wie der Zukunft des Rathauses und der HDG-Schule sowie der Etablierung einer echten Bürgerbeteiligung bei weichenstellenden Themen wie dem Klimaschutz liegen wir auf einer Wellenlänge.“ 

Ortsvereinsvorsitzender Paul Lägel schloss: „Mit 100%iger Zustimmung der anwesenden SPD-Mitglieder ist Sabine Groth unsere Wunschkandidatin. Wir werden sie nach Kräften unterstützen“.

Sanierung der Grundschule Villip

Sorgen unklare Pläne für hohe Mehrkosten?

Bekommt Villip doch noch die große Turnhalle, die für den Sportbetrieb wünschenswert wäre? Seit der Architekt dazu ein erweitertes Konzept vorgelegt hat, sind die Begehrlichkeiten erneut aufgeflammt. Prognostizierte Mehrkosten: 1,3 Millionen Euro. Die Kämmerin warnt vor einer jährlichen Mehrbelastung von 70.000 Euro, was eine Erhöhung der Grundsteuer B um 10 Prozentpunkte bedeuten würde.
Die SPD-Fraktion befürchtet jedoch weitaus höhere Gesamtkosten, wenn die Planung konkret wird. Die genannten 7,3 Millionen Euro ohne große Turnhalle sind aus unserer Sicht nur die Spitze des Eisbergs. Wir haben immer wieder darauf hingewiesen, dass in den Plänen des Architekten bisher keine Raumbezeichnungen oder Maßangaben enthalten sind. Die Pläne enthalten allerdings in der Kostenberechnung nicht berücksichtigte optionale Erweiterungen. Diese werden aber für eine bedarfsgerechte Sanierung tatsächlich notwendig sein, was zu erheblichen Mehrkosten führen wird.
Ein Beispiel: Im Verwaltungstrakt müssen ein Lehrerzimmer, ein Schulleiterzimmer, ein Besprechungsraum, eine Teeküche, ein Hausmeisterraum und sanitäre Anlagen untergebracht werden. Im vorliegenden Plan ist dafür nicht genügend Platz. Das funktioniert nur, wenn der vom Architekten vorgeschlagene optionale Anbau auf der gegenüberliegenden Seite des Schulhofes an die bestehenden Schülertoiletten realisiert wird. Damit entstehen zusätzliche Kosten.
SPD-Fraktionsmitglied Jutta Danylow, ehemalige Rektorin des Grundschulverbundes Villip-Pech, fordert: „Wir brauchen Klarheit, ob in dem optisch ansprechenden Entwurf des Architekten weitere Preistreiber versteckt sind. Damit die Sanierung endlich beginnen kann, erwarten wir detaillierte Pläne und eine verlässliche Kostenkalkulation. Die Sanierung ist dringend nötig. Wir müssen aber sicher sein, dass wir eine Konzeption beschließen, die die Anforderungen erfüllt und die wir uns auch leisten können.“