Mehr Raum für die Jugend – SPD unterstützt Treffpunkt für Jugendliche in Berkum

Mehr Raum für die Jugend – SPD unterstützt Treffpunkt für Jugendliche in Berkum

Jugendliche benötigen Orte, an denen sie sich treffen, austauschen und ihre Freizeit aktiv gestalten können. Die SPD Wachtberg setzt sich daher für die Schaffung eines neuen Aufenthaltsortes für Jugendliche in zentraler Lage ein – idealerweise in unmittelbarer Nähe des Einkaufszentrums (EKZ), beispielsweise auf dem Gelände des ehemaligen Bauhofs.
„Ein solcher Treffpunkt sollte Aufenthaltsqualität und Bewegungsmöglichkeiten sinnvoll vereinen – zum Beispiel mit Sitzgelegenheiten, einer Tischtennisplatte, einem Basketballkorb oder auch einer kleinen Skatefläche. Wichtig ist aber nicht nur die Ausstattung, wichtig sind auch die Rahmenbedingungen: Eine öffentlich zugängliche Toilette gehört ebenso dazu wie eine mögliche pädagogische Begleitung durch Streetworker oder die Jugendpflege“, betont Fraktionsmitglied Charlotte Becker, SPD-Kandidatin für den Gemeinderat.
Die SPD-Fraktion unterstützt diese längst überfällige Idee nachdrücklich und wird sich in den zuständigen Gremien für eine zeitnahe Prüfung und Planung einsetzen. Denn eine attraktive und für alle Jugendlichen zugängliche Möglichkeit der Freizeitgestaltung außerhalb von Schule und Verein stärkt den Zusammenhalt in unserer Kommune und wäre ein wichtiges Bekenntnis zu einer jugendfreundlichen Gemeinde.

Alt-Mehr Raum für die Jugend  – SPD unterstützt Treffpunkt für Jugendliche in Berkum

Alt-Mehr Raum für die Jugend – SPD unterstützt Treffpunkt für Jugendliche in Berkum

Jugendliche benötigen Orte, an denen sie sich treffen, austauschen und ihre Freizeit aktiv gestalten können. Die SPD Wachtberg setzt sich daher für die Schaffung eines neuen Aufenthaltsortes für Jugendliche in zentraler Lage ein – idealerweise in unmittelbarer Nähe des Einkaufszentrums (EKZ), beispielsweise auf dem Gelände des ehemaligen Bauhofs.
„Ein solcher Treffpunkt sollte Aufenthaltsqualität und Bewegungsmöglichkeiten sinnvoll vereinen – zum Beispiel mit Sitzgelegenheiten, einer Tischtennisplatte, einem Basketballkorb oder auch einer kleinen Skatefläche. Wichtig ist aber nicht nur die Ausstattung, wichtig sind auch die Rahmenbedingungen: Eine öffentlich zugängliche Toilette gehört ebenso dazu wie eine mögliche pädagogische Begleitung durch Streetworker oder die Jugendpflege“, betont Fraktionsmitglied Charlotte Becker, SPD-Kandidatin für den Gemeinderat.
Die SPD-Fraktion unterstützt diese längst überfällige Idee nachdrücklich und wird sich in den zuständigen Gremien für eine zeitnahe Prüfung und Planung einsetzen. Denn eine attraktive und für alle Jugendlichen zugängliche Möglichkeit der Freizeitgestaltung außerhalb von Schule und Verein stärkt den Zusammenhalt in unserer Kommune und wäre ein wichtiges Bekenntnis zu einer jugendfreundlichen Gemeinde.

Wir kämpfen für mehr Schulangebote – SPD setzt Zeichen in der Schuldebatte

Die aktuellen Unstimmigkeiten zwischen Wachtberg und Meckenheim bezüglich der Beteiligung Wachtbergs an den Schulkosten für Wachtberger Schülerinnen und Schüler, die den Meckenheimer Campus besuchen, sind nicht überraschend. Bereits seit Längerem weist die Wachtberger SPD-Fraktion auf die hohe Zahl auspendelnder Kinder nach Meckenheim und Bad Godesberg hin. Unter anderem hat sie einen Diskussionsabend zum Thema „Gesamtschule in Wachtberg – geht das?” organisiert.
Für Jutta Danylow, SPD-Ratsmitglied und ehemalige Rektorin des Grundschulverbunds Villip-Pech, ist klar: „Wir müssen alles daransetzen, um mehr Kinder wohnortnah in Wachtberg zu beschulen. Da die von der SPD favorisierte Errichtung einer Gesamtschule derzeit nicht mehrheitsfähig ist und die erforderlichen Schülerzahlen für die Eingangsstufe momentan nicht erreicht werden, haben wir uns mit allen im Wachtberger Rat vertretenen Fraktionen zusammengesetzt und einen gemeinsamen Arbeitsauftrag an die Verwaltung formuliert. Ziel ist es, mit der Bezirksregierung die notwendigen Schritte zu klären, um die Erweiterung der Hans-Dietrich-Genscher-Schule um einen Realschulzweig zu ermöglichen.“
Damit können drei Ziele gleichzeitig erreicht werden: Die HDG-Schule würde aufgewertet, mehr Kinder könnten in Wachtberg beschult werden und Meckenheim würde entlastet. Der einstimmige Beschluss (bei einer Enthaltung) des Wachtberger Bildungsausschusses, den Beschulungsvertrag mit Meckenheim nicht zu unterzeichnen, sendet eine klare Botschaft an die Verwaltung: Das Schulproblem muss aktiv angegangen werden, um eine zukunftsfähige Lösung zu finden. Für die SPD-Fraktion hat dies oberste Priorität.

Sanierung der Grundschule Villip

Sorgen unklare Pläne für hohe Mehrkosten?

Bekommt Villip doch noch die große Turnhalle, die für den Sportbetrieb wünschenswert wäre? Seit der Architekt dazu ein erweitertes Konzept vorgelegt hat, sind die Begehrlichkeiten erneut aufgeflammt. Prognostizierte Mehrkosten: 1,3 Millionen Euro. Die Kämmerin warnt vor einer jährlichen Mehrbelastung von 70.000 Euro, was eine Erhöhung der Grundsteuer B um 10 Prozentpunkte bedeuten würde.
Die SPD-Fraktion befürchtet jedoch weitaus höhere Gesamtkosten, wenn die Planung konkret wird. Die genannten 7,3 Millionen Euro ohne große Turnhalle sind aus unserer Sicht nur die Spitze des Eisbergs. Wir haben immer wieder darauf hingewiesen, dass in den Plänen des Architekten bisher keine Raumbezeichnungen oder Maßangaben enthalten sind. Die Pläne enthalten allerdings in der Kostenberechnung nicht berücksichtigte optionale Erweiterungen. Diese werden aber für eine bedarfsgerechte Sanierung tatsächlich notwendig sein, was zu erheblichen Mehrkosten führen wird.
Ein Beispiel: Im Verwaltungstrakt müssen ein Lehrerzimmer, ein Schulleiterzimmer, ein Besprechungsraum, eine Teeküche, ein Hausmeisterraum und sanitäre Anlagen untergebracht werden. Im vorliegenden Plan ist dafür nicht genügend Platz. Das funktioniert nur, wenn der vom Architekten vorgeschlagene optionale Anbau auf der gegenüberliegenden Seite des Schulhofes an die bestehenden Schülertoiletten realisiert wird. Damit entstehen zusätzliche Kosten.
SPD-Fraktionsmitglied Jutta Danylow, ehemalige Rektorin des Grundschulverbundes Villip-Pech, fordert: „Wir brauchen Klarheit, ob in dem optisch ansprechenden Entwurf des Architekten weitere Preistreiber versteckt sind. Damit die Sanierung endlich beginnen kann, erwarten wir detaillierte Pläne und eine verlässliche Kostenkalkulation. Die Sanierung ist dringend nötig. Wir müssen aber sicher sein, dass wir eine Konzeption beschließen, die die Anforderungen erfüllt und die wir uns auch leisten können.“

Gesamtschule für Wachtberg – geht das? Eine neue Perspektive für unsere Schullandschaft.

Gesamtschule für Wachtberg – geht das? Eine neue Perspektive für unsere Schullandschaft.

Schule ist nicht nur in Wachtberg ein wichtiges Thema. Zu ihrer Diskussionsveranstaltung konnte die SPD zahlreiche Eltern, Lehrer, Kommunalpolitiker und andere Interessierte begrüßen. Aufhänger war, dass 1436 Kinder und Jugendliche täglich nach Bonn, Meckenheim oder Rheinbach pendeln, um dort eine weiterführende Schule zu besuchen. Eine vergleichsweise geringe Zahl geht nach Berkum an unsere Hans-Dietrich-Genscher-Schule, eine profilierte Hauptschule.

Jochen Ott, Landtagsabgeordneter und ehemaliger Lehrer, und Dagmar Naegele, langjährige Gesamtschulleiterin und erfahrene Gesamtschulgründerin, stellten sich der Diskussion. Ott betonte, Wachtberg müsse sich entscheiden, ob es in Zukunft Auspendler- oder Schulstandort sein wolle: „Entweder Augen zu, bis die HDG-Schule wegen rückläufiger Anmeldezahlen von außen geschlossen und das Kollegium zerschlagen wird, oder selbst aktiv werden und ein Zukunftskonzept entwickeln.“

Naegele betonte, das Pendeln sei für Heranwachsende eine große Belastung. Hinzu kämen hohe Abbrecherquoten an Gymnasien und Realschulen mit erneutem Ausscheiden aus dem Klassenverband. Ein stabiles Umfeld, wie es eine Gesamtschule bietet, gibt nicht nur den Schülerinnen und Schülern, sondern auch den Eltern Sicherheit. Hier bietet sich die Möglichkeit, in dauerhaften Klassenverbänden unterschiedliche Abschlüsse zu erreichen. Kein Kind bleibt sitzen, kein Kind wird zurückgelassen.

Aber ist eine Gesamtschule bei uns überhaupt realisierbar? Bisher galt als Voraussetzung, dass mindestens 100 Anmeldungen aus Wachtberg vorliegen. Die Diskussion hat gezeigt, dass diese Zahl auch durch Anmeldungen aus Nachbargemeinden erreicht werden kann. So könnten wir es schaffen. Viele Wachtberger Eltern wünschen sich mehr Schulangebote vor Ort. Für die SPD ist klar: Wir müssen alles tun, um die Chance einer Gesamtschule zu nutzen. Machen wir uns gemeinsam auf den Weg!
Gesamtschule für Wachtberg – geht das? Diskussionsabend mit Jochen Ott am 27. November 2024

Gesamtschule für Wachtberg – geht das? Diskussionsabend mit Jochen Ott am 27. November 2024

Immer häufiger äußern Bürgerinnen und Bürger in sozialen Netzwerken den Wunsch nach einer Gesamtschule in Wachtberg. Aspekte wie wohnortnahe Schulbildung, längeres gemeinsames Lernen, mehr Chancengerechtigkeit und eine differenzierte Förderung gewinnen zunehmend an Bedeutung bei der Wahl einer weiterführenden Schule. In letzter Zeit sorgen jedoch vermehrt Artikel in der Bonner Presse für Unruhe in den Familien. Es wird berichtet, dass Anmeldungen von Schülerinnen und Schülern aus dem Umland, insbesondere an Gesamt- und Realschulen, häufiger abgelehnt werde müssen. Auch am nahegelegenen Campus in Meckenheim wurde beschlossen, die Anzahl der Abweisungen auswärtiger Schüler zum Schuljahr 2024/25 drastisch zu erhöhen, da die Aufnahmekapazität überschritten ist.


Jochen Ott, Fraktionsvorsitzender der SPD-Landtagsfraktion kommt nach Wachtberg

Die SPD Wachtberg veranstaltet am 27. November 2024 in der Gaststätte des Hotels zu den Linden (Berkum, Rathausstraße 24-26) eine Diskussion über die Notwendigkeit einer weiterführenden Schule in Wachtberg, die eine größere Anzahl von Schülerinnen und Schülern beschulen könnte. Von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr haben alle Interessierten die Möglichkeit, mit dem Landtagsabgeordneten Jochen Ott ins Gespräch zu kommen. Jochen Ott, ausgebildeter Lehrer, war von 2017 bis 2022 schulpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und ist seit 2023 deren Vorsitzender.

Nicht nur Eltern, sondern alle, die sich für die Wachtberger Schulpolitik interessieren, sind herzlich eingeladen, sich zu informieren und mitzudiskutieren. Bereits eingeladen wurden unter anderem Vertreter der Schulen, der Schulverwaltung, der Kirchen und der im Rat vertretenen politischen Gruppierungen. Jutta Danylow, ehemalige Schulleiterin und bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Wachtberger Rat, wird durch die Veranstaltung führen und freut sich darauf, viele Bürgerinnen und Bürger begrüßen zu können.