Wiener Goldhochzeiter in Wachtberg

Wiener Goldhochzeiter in Wachtberg

SPD Ortsverein gratuliert seinem langjährigen Vorsitzenden 

Vor fünfzig Jahren haben Brigitte und Dr. Harald Uhl in Wien den Bund der Ehe geschlossen – seit 46 Jahren leben sie in Wachtberg und konnten jetzt hier das Jubiläum der Goldhochzeit begehen. Landrat Dr. Schuster hat schriftlich gratuliert, Bürgermeisterin Renate Offergeld und Vizebürgermeister Paul Lägel überbrachten persönlich die guten Wünsche der Gemeinde Wachtberg.

Der SPD Ortsverein, den Harald Uhl von 1975 bis 1986 als Vorsitzender prägte und dem er bis heute mit seiner Erfahrung und Rat zur Seite steht, gratulierte ebenso von Herzen.

Bürgermeisterin Renate Offergeld gratuliert dem Ehepaar Uhl zur Goldhochzeit

Bürgermeisterin Renate Offergeld gratuliert dem Ehepaar Uhl zur Goldhochzeit

Die beiden Jubilare haben sich in der evangelischen Jugendarbeit in Wien kennengelernt und sind ehrenamtlich bis heute kirchlichen Aufgaben verbunden geblieben. Brigitte Uhl hat sich als Mitglied zahlreicher Gremien für die selbstständige evangelische Kirchengemeinde Wachtberg und den Bau des Gemeindezentrums in Niederbachem eingesetzt, sie betreut die Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde und gestaltet den Gemeindebrief. Harald Uhl leitet seit Jahrzehnten gemeinsam mit Kurt Zimmermann den Ökumenischen Arbeitskreis Wachtberg, der angesichts des aktuellen Zustroms an Flüchtlingen vor neuen Herausforderungen steht. Als Lokalhistoriker hat er sich schwerpunktmäßig mit der Geschichte jüdischen Lebens im Drachenfelser Ländchen und in Godesberg beschäftigt. Beruflich war die Ehefrau in verschiedenen Schulformen als Lehrerin tätig, der Ehemann in der Bonner Ministerialbürokratie.

Die Gratulanten haben den Wunsch zum Ausdruck gebracht, dass die Wiener Goldhochzeiter noch lange in guter Gesundheit ihre ehrenamtlichen Aufgaben erfüllen können.

Auch beim Thema Golfplatzplatzerweiterung – UWG nimmt es mit den Fakten nicht so genau

SPD missbilligt die UWG Pressemitteilung zur diskutierten Golfplatzerweiterung in Niederbachem wegen der bewussten Desinformation der Bürgerinnen und Bürger

Wenn es nicht so traurig wäre, wie die Herren Laupert und Mittweg die UWG herunter wirtschaften und den Rest an Glaubwürdigkeit dieser Gruppierung verpuffen lassen – man müsste einfach nur über deren Öffentlichkeitsarbeit und die verzweifelten Rufe nach Aufmerksamkeit lachen.

Nachdem die UWG ja den Haushalt der Gemeinde gerettet hat (die Fakten sind andere – wie von der SPD mehrfach berichtet) und die Nahversorgung in Niederbachem quasi im Alleingang gesichert hat (ebenso an den Fakten vorbei) sorgen sich die Herren Laupert und Mittweg nun um die im letzten Fachausschuss geführte Diskussion zur vom Golfclub geplanten Erweiterung des Platzes.

Es drohe die Vernichtung von 18 Hektar Wald. Reiter, Millionäre und Golfer würden „Wachtbergs Toscana vor der Haustür“ zunehmend für sich in Beschlag nehmen. Es drohe ein Ausverkauf der „Wachtberger grünen Lunge“ im rar gewordenen Wachtberger Grüngürtel mit anhaltendem Flächenfraß in großem Stil.

Damit nicht genug, fabuliert Herr Laupert von einem Sinneswandel der SPD und davon, die SPD Wachtberg würde sich zusammen mit der CDU zum Steigbügelhalter für Multimillionäre machen.

Mit dieser üblen Polemik kann man sicher schöne Strohfeuer entzünden – aber an der Sache und den Fakten geht das vorbei.

Wenn die UWG Vertreter in der Sitzung nicht nur sich selbst sondern auch den Anderen zugehört hätten, dann wäre ihnen wohl nicht entgangen, dass es von der SPD genau die kritischen Fragen bzgl. der landwirtschaftlichen Nutzung und verkehrlichen Situation auf den Zufahrtstraßen gab, die selbstverständlich geklärt werden müssen. Ebenso wie eine fachliche Begutachtung zu Fragen der ökologischen Verträglichkeit und der Belastung der Anlieger.

Zu den Fakten passte aber offenbar das polemische Vorurteilsgeschreibsel a la Millionärssport nicht und da musste man sie halt ignorieren.

Fakt ist:

Es stehen keine 18 Hektar sondern ca. 8 ha für die Golfplatzerweiterung in Rede. Da ist der UWG die führende Eins wohl durchgerutscht. Eine Versiegelung der in Rede stehenden Fläche ist nicht zu erwarten. Das wäre bei einem Golfplatz auch neu. Auf der Fläche liegen derzeit eine kleine Weihnachtsbaumplantage und Getreideflächen, also Wald und Heideflächen. Da fällt einem die Wahrnehmung der UWG, es handele sich um die grüne Lunge Wachtbergs, schon etwas schwer.

Natürlich muss der ökologische Wert der Golfplatzerweiterung fachgutachterlich bewerten werden. Das Ergebnis bleibt aber abzuwarten.

Die SPD steht dem Ansinnen des Golfclubs offen gegenüber – so wie bei allen anderen Bürgerinnen und Bürgern, die Projekte in der Gemeinde verwirklichen wollen.

Das Ansinnen wird wie in allen anderen vergleichbaren Fällen sachlich und fachlich geprüft und diskutiert werden – wir stehen aber noch am Anfang dieses Prozesses und nicht an seinem Ende – das Ergebnis ist offen, noch nicht mal ein Bauleitplanverfahren wurde eingerichtet, geschweige denn ein Bauantrag, oder eine Änderung des Flächennutzungsplanes. Also warum die gespielte Aufregung?

Die Fragen der verkehrstechnischen Anbindung, die Auswirkungen auf Natur und Landwirtschaft sowie die Betroffenheit der an den Zufahrtstraßen lebenden Bürgerinnen und Bürger gilt es öffentlich zu diskutieren und zu bewerten.

Die SPD wird sich dabei sicher nicht von der vorurteilsbeladenen und bewusst Fehlinformationen streuenden Polemik der UWG beirren lassen, sondern anhand von Fakten Position beziehen, wenn es an der Zeit ist.

Jugendratswahl in Niederbachem

Jugendratswahl in Niederbachem

Jugendsratswahl in Niederbachem

am 15.März 2015 finden die Jugendratswahlen in Niederbachem in der Zeit von 15.00 bis 18.00 in den Räumen des Jugendtreffs, Mehlemer Straße 3, Niederbachem statt. An diesem Tag wählen alle Niederbachemer Jugendlichen zwischen 13 und 22 Jahren ihre Vertreter für den Jugendrat der Gemeinde Wachtberg.

Es stehen fünf Kandidatinnen und Kandidaten zur Auswahl, nämlich:

  1. Leonard Gerschel
  2. Emily Keegan
  3. Fabian Langen
  4. Nicolas Reichartz
  5. Paul Wollmann

Von 15.00 – 15.30 Uhr stehen die fünf Kandidatinnen/Kandidaten für eine kurze Vorstellung zur Verfügung, anschließend kann, mittels Stimmzettel bis 18.00 Uhr kann gewählt werden.

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Naturschutzgebiet DÄCHELSBERG – Ein schützenswertes Kleinod

Vortrag in Rheinbach mit überraschenden Informationen. Auf dem 50 ha großen Naturschutzgebiet gediehen etwa 400 teils nur dort vorkommende Pflanzen, seltene Vogelarten und Schmetterlinge.

 Am Dienstag, dem 16. Sept. 2014 fand in Rheinbach ein Bildvortrag über das Naturschutzgebiet Dächelsberg statt. Wolfhard Home, Mitglied der Ortsvertretung Arzdorf und Sachkundiger Bürger der SPD Fraktion im Rat der Gemeinde Wachtberg, nahm an der Veranstaltung, die der Naturschutzverein Rheinbach-Voreifel in Zusammenarbeit mit der Bonner NABU-Kreisgruppe durchführte, teil. Der Bildvortag wurde moderiert von Herrn Dr. Lopata, der in seiner beruflichen Vita bis 2004 in der Unteren Landschaftsbehörde beschäftigt war und ausgewiesener Fachmann für den Dächelsberg und seine Umgebung ist.

 Wolfhard Home zeigte sich überrascht: “Während des Vortrags habe ich erfahren, das auf dem ca. 50 ha großen Naturschutzgebiet etwa 400 Arten von Pflanzen gedeihen, die teilweise. aufgrund des hohen Kalkgehalts im Boden nur in dieser Region vorkommen und von denen ein Großteil in der “Roten Liste” verzeichnet ist. Neben Füchsen, Rehen und Dachsen kommen hier auch der Uhu auch andere seltenen Vögel und besonders geschützte Schmetterlingsarten, wie beispielsweise der unter dem Namen “Spanische Flagge“ bekannte Falter. Damit ist das Gebiet extrem artenreich.”

 Nach der Veranstaltung bestand Gelegenheit mit Herrn Dr. Lopata zu sprechen. Dieser sicherte Wolfhard Home zu, er sei gerne bereit bei entsprechendem Interesse diesen aufschlussreichen Bildvortrag auch in Wachtberg zu halten. Die SPD Wachtberg wir eine entsprechende Veranstaltung organisieren und rechtzeitig bekannt machen.

Ja zum Ausbau der Grundschule in Niederbachem

Am Ende können alle Fraktionen dem vor der Wahl versprochenen Ausbau der Grundschule zustimmen; gut für die Kinder, Familien und Lehrkräfte in Niederbachem. Ausgezeichnete Arbeit der Bürgermeisterin und der Verwaltung.

Es musste eine Sondersitzung her, damit der unstrittig notwendige Ausbau der Grundschule in Niederbachem endlich auf den Weg gebracht werden konnte. Eigentlich war vor der Wahl bereits alles klar. Nach der Wahl kam bei den übrigen Fraktionen in der ersten ordentlichen Sitzung des Fachausschusses jedoch der Wunsch auf, sich nochmals intensiv mit dem Projekt zu befassen, dem man aus Sicht der SPD auch damals schon hätte ohne weiteres zustimmen können. Denn die nun in den Entwurf eingearbeiteten Änderungen wären auch noch im weiteren Verfahren möglich gewesen.

 „Aber das ist zum Glück Schnee von gestern“ so die schulpolitische Sprecherin der SPD Fraktion, Jutta Danylow. Der beschlossene Architektenentwurf ist gut. Denn er ist gut für die Kinder, deren Familien, die Lehrkräfte und die ganze Gemeinde. Ausdrücklich ist hier der Bürgermeisterin und der Verwaltung für ihr besonnenes und stets an der Verwirklichung des Ausbaus der Schule orientiertes Handeln zu danken, so der Fraktionsvorsitzende der SPD Fraktion, Dr. Bernd Becker.

Bisher hat die Schule auf engem Raum bereits ausgezeichnete Arbeit geleistet. Durch die Ausweitung des Raumangebotes für den Unterricht, die Schaffung einer Forscherinsel sowie die verbesserten Räumlichkeiten für Lehrer und Verwaltung erhält sie alsbald einen Rahmen, in dem es sich noch besser lehren und lernen lässt.

Die SPD Wachtberg trauert um Günter Kurenbach

Die SPD Wachtberg  trauert um Günter Kurenbach

Am Mittwoch, 6. August starb für alle unerwartet der langjährige Fraktionsvorsitzende der Wachtberger CDU Günter Kurenbach im Alten von 67 Jahren.

Die Wachtberger SPD kannte Günter Kurenbach als in der Sache harten Verhandlungspartner, jedoch als nicht nur äußerst sachkundigen Politiker, sondern darüber hinaus als Menschen, dem die Entwicklung Wachtbergs ein ehrliches inneres Anliegen war.

Als Ortsvertretungsvorsitzender suchte und fand er ebenfalls die Zusammenarbeit mit allen beteiligten Kräften zum Wohle Niederbachems. Günter Kurenbach verkörpert wie kaum ein anderer Politiker in Wachtberg den klassischen Typ des Kommunalpolitikers, wie man ihn sich wünscht: kompetent, klar strukturiert, gradlinig und im besten Sinne des Wortes integer, wenn man mit Günter Kurenbach eine Absprache getroffen hatte, konnte man sich 100%ig darauf verlassen.

Der Verlust von Günter Kurenbach hinterlässt eine Lücke, die schwer zu füllen sein wird.

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie

Für die Wachtberger SPD

Andreas Wollmann                                                          Dr. Bernd Becker

Ortsvereinsvorsitzender                                            Fraktionsvorsitzender