“Schöllepädche” in Adendorf auf einem guten Weg

SPD begrüßt Schulwegplanung in Adendorf. Zukünftig zwei Zebrastreifen in Adendorf

Mit der Planung des Schulweges in Adendorf können wir zufrieden sein, meint der Vorsitzende des Bau- und Vergabe Ausschusses Dr. Bernd Becker, SPD.
Erfreulich ist, dass es zukünftig zwei Zebrastreifen in Adendorf geben wird. Für die Schüler entsteht ein neuer auf der Höhe der alten Schule. Somit wird der, so autofrei wie mögliche, neue Schulweg über das “Schöllepädche” an der Feuerwehr vorbei und über die Sackgasse “Auf der Hostert” zusätzlich abgesichert. Im Interesse aller Adendorfer Bürger ist jedoch auch, dass der Zebrastreifen auf Höhe der Adendorfer Kirche bestehen bleibt.
Somit hat die Verwaltung, entgegen anderslautenden Vorschlägen, aus anderen Fraktionen und auch der Ortsvertretung, wieder mal eine gute Lösung gefunden.
Die ganze künstliche Aufregung ist verpufft und ein praktisch salomonischer Weg, der den Interessen Aller dient, gefunden.
Wie eine kleine, direkte ” Umfrage ” bei den Schülern ergab, kommen sie mit dem Weg gut zurecht, berichtet Ortsvertretungsmitglied Philipp Willert. Moniert haben die Schüler allerdings tote Mäuse und Vögel, die sich auf dem Schöllepädche fanden. Bis zur endgültigen Genehmigung führt der Schulweg wieder über den alten Zebrastreifen, da sich keine Schülerlotsen für eine Übergangslösung fanden.

Was den Ausbau der K 64 Adendorf – Eckendorf betrifft, so wird wohl noch einiges Wasser den Rhein runterfließen.
Damit dies nicht mehr auf der Fahrbahn, auf Höhe “Escheböhmsche” passiert, und im Winter für überfrierende Nässe sorgt, bat Ausschussmitglied Willert, dies bei der Planung zu berücksichtigen.
Nachdem, auf Betreiben der SPD hin, durch Beschilderung immerhin beidseitig auf die gefährliche Kurve hingewiesen wird, fordert die SPD weiterhin eine Geschwindigkeitsbegrenzung für die gefährliche S-Kurve vor dem Ortseingang , so der Adendorfer Bürger Willert.

50 für 50 in Adendorf

50 für 50 in Adendorf

SPD Aktion – 50 für 50 

50 Nisthilfen und Insektenhotels für die Gemeinde

Die von der SPD Wachtberg im Rahmen eines Projektes entwickelte Idee, der Gemeinde zum 50-jährigen Geburtstag – 50 Nisthilfen und Insektenhotels – zu schenken, schreitet weiter voran. In jedem der Ortsteile sollen diese für Vogel- und Insektenvielfach unterstützende Hilfen gebaut und montiert werden.

Start der Aktion war der 22.03.19 im Ortsteil Pech, die nun am 29.03.19 eine Fortsetzung in Adendorf fand. Jeden Freitag 16:00 Uhr soll nun in den anderen Ortsteilen gebaut und montiert werden. Am Freitag 05.04. soll die Aktion im Ortsteil Berkum am Schwimmbad fortgesetzt werden. Initiatoren und Ausführende dieser Aktion sind Roswitha Schönwitz aus Pech und Phillip Willert, Zimmerer und Schreiner aus Adendorf.

Die Aktion erntet großen Zuspruch aus der Bevölkerung, darüber freuen sich die Genossen besonders. Weiterhin sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, selbst mitzumachen.

Lokalderby: Sachpolitik gegen Parteipolitik

Ratsmitglied Jutta Danylow äußert sich in einem offenen Brief zum Jugendtreff in Adendorf:

Als ich vor noch nicht sehr langer Zeit den Entschluss fasste, mich in der Kommunalpolitik zu engagieren, fühlte ich mich von vielen Seiten bestätigt. Für mein Vorhaben, Entscheidungen nur von der Sache her und nicht parteipolitisch anzugehen, wurde mir fraktionsübergreifend Unterstützung zugesagt.

Statt der guten Lösung, für den Jugendtreff in Adendorf ein Blockhaus zu errichten, wurde von der Verwaltung der Umbau des Kellerraums in der Grundschule Adendorf vorgeschlagen. Eine ebenso gute Alternative, wie ich meine. Der Verwaltung bei dieser Gelegenheit vorzuwerfen, sie habe einen Beschluss aus der vorherigen Ratsperiode zur Realisierung des Blockhauses nicht umgesetzt, ist angesichts der überzeugenden und kostengünstigen Alternative für mich schwer nachvollziehbar.

Diese Alternative hätte nämlich den Vorteil, dass sowohl der Bau als auch die Unterhaltung weniger kosten (z.Zt.um ca . 20.000,-  €) als beim Blockhaus. Was kann man nicht alles mit dieser Summe realisieren? Dabei sind die Aufwendungen für die Außenanlagen um das Blockhaus noch nicht einberechnet.

Die Kosten für den Umbau des Kellerraums beinhalten hingegen die Anlage eines Außenbereichs mit Terrasse und Sitzstufen, um den andere Jugendtreffs in Wachtberg die Adendorfer sicher beneiden würden.

In Zeiten klammer Haushaltskassen ist der einzusparende Betrag nicht gering einzuschätzen. Zumal auch die Kosten für den Förderverein, der die Bewirtschaftungskosten zu übernehmen hat, für den Raum in der Schule wesentlich niedriger wären.

Bis jetzt völlig unbeachtet blieb meiner Meinung aber, dass die Akzeptanz eines Jugendtreffs nicht in erster Linie und dauerhaft von den Räumlichkeiten abhängt, sondern vielmehr von den Angeboten für die Jugendlichen und von den Personen, die diese Angebote machen.

Ein möglichst hoher Betrag von den 5 500 €, die dem Förderverein durch Mitgliedsbeiträge und Zuschüssen zur Verfügung stehen, muss in attraktive Angebote für die Kinder und Jugendlichen investiert werden und nicht schon für die Bewirtschaftung der Räumlichkeiten aufgebraucht werden.

Die 20 000 €, die durch den Verzicht auf das Blockhaus eingespart werden würden, könnten dann dafür verwendet werden, andere Jugendtreffs, z.B. den in Pech, attraktiver zu gestalten.

Lokalderby leider verloren aber noch nicht abgestiegen!

Jutta Danylow

 

Chance vertan

Ausschusses für Bildung und Jugend vertut Chance, den Haushalt der Gemeinde Wachtberg um 20000 € zu entlasten und zugleich ein passendes und gutes Raumangebot für die Jugendarbeit in Adendorf zu schaffen.

Auf der Sitzung des Ausschusses für Bildung und Jugend am 12.November wurde eine Chance vertan, den Haushalt der Gemeinde Wachtberg um 20000 € zu entlasten. In den Programmen der Parteien und Wählervereinigungen wird die Konsolidierung des Haushalts stets vorrangig genannt, doch als es um die Entscheidung der Räumlichkeiten für den Jugendtreff in Adendorf ging, und die Verwaltung eine interessante, und vor allem kostengünstigere Alternative zu einem zuvor angedachten Blockhaus auf dem Schulgelände vorstellte, spielte dieser Gesichtspunkt nur noch eine untergeordnete Rolle.

Das Konzept der Verwaltung, abgestimmt mit dem Kreisjugendamt, der Schule und der Jugendfachkraft und unterstützt von der SPD, sah vor, den bisher von der Schule als Theaterraum genutzten Kellerraum umzubauen. Durch Lichtöffnungen in der Außenwand sollte eine natürliche Tageslichtbeleuchtung in dem ca 90qm großen Raum hergestellt werden und ein attraktiver terrassierter Außenbereich mit Sitzstufen und Rasenfläche angelegt werden. Gegenüber den für das Blockhaus veranschlagten 73.000 € würden für den Umbau des Kellerraumes 54.000€ anfallen. Der Vorteil der Nutzung des Raumes im Untergeschoss bestünde weiterhin darin, dass im Vergleich zu einem zusätzlichen Gebäude zukünftig geringere Folgekosten entstehen würden.

 Eine sehr engagiert vortragende Bürgermeisterin Renate Offergeld, der man bei jedem Wort anmerkte, dass ihr Herz an der Jugendarbeit hängt, konnte nicht verhindern, dass Argumente wie: „die Jugendlichen wollen sich nicht in einem Raum in der Schule treffen“ oder „die Decken sind niedriger als in einem Blockhaus“, immer mehr Raum einnahmen und die Apelle der SPD, an die Kosten zu denken, leider bei den übrigen Ausschussmitgliedern nicht entsprechend gewichtet wurden. Nur müde belächelt wurde der Vorschlag von Phillip Willert, sachkundiger Bürger der SPD-Fraktion, die Kinder und Jugendlichen, da wo möglich, am Innen- und Außenbau zu beteiligen. Er selbst würde in Absprache mit interessierten Handwerkern das Projekt gerne fachmännisch begleiten, um somit weitere Einsparungen zu ermöglichen.

„Wenn Kinder und Jugendliche an der Gestaltung ihrer Räumlichkeiten beteiligt werden, ist die Bindung zu den Räumlichkeiten größer und Vandalismus kann eher vermieden werden,“ unterstützte Dr. Wolfgang Neusüß, Ratsmitglied der SPD, dieses Vorhaben.

 Dennoch wurde mehrheitlich, gegen die Stimmen der SPD, abgelehnt, den Raum im Untergeschoss der GGS Adendorf als Jugendraum umzubauen. Stattdessen beschloss der Ausschuss mehrheitlich, den Beschluss vom 29.1.2014, ein Holzhaus zu errichten, wieder aufzunehmen und entsprechend auszuführen.

Da die Kosten für die Errichtung des Blockhauses deutlich höher sind als die Kosten für den von der Verwaltung vorgeschlagenen Raum in der Grundschule und auch die Folgekosten der Holzhauslösung höher sein werden, hat die SPD Fraktion beantragt, dieses Thema im Finanzausschuss am 26.11.2014 zu beraten. Der Vorschlag der Verwaltung vereinigt nach Auffassung der SPD-Fraktion alle Interessen in einer ausgewogenen Form und stellt eine geeignete und finanziell bessere Alternative zum Blockhaus dar.