Wachtberg vor wichtigen Weichenstellungen

Wachtberg vor wichtigen Weichenstellungen

SPD-Fraktion blickt entschlossen und zuversichtlich auf das Jahr 2026

Das Jahr 2026 wird für Wachtberg richtungsweisend. Zahlreiche Projekte und Entscheidungen stehen an, die unsere Gemeinde langfristig prägen werden. Die SPD-Fraktion im Rat geht diese Aufgaben mit Respekt, aber auch mit Zuversicht an. Unser Ziel ist es, Wachtberg verantwortungsvoll weiterzuentwickeln und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zu stärken.

Ein zentrales Anliegen bleibt für uns eine transparentere Verwaltung. Die Erfahrungen rund um das Hallenbad haben deutlich gemacht, dass Informationsdefizite und unklare Abläufe nicht akzeptabel sind. Solche Situationen dürfen sich nicht wiederholen. Wir setzen uns dafür ein, dass Entscheidungen offen, nachvollziehbar und frühzeitig kommuniziert werden.

Die Sanierung der Grundschule Villip ist eines der wichtigsten Projekte der kommenden Jahre. Für Kinder, Eltern und Lehrkräfte braucht es eine zügige Umsetzung mit verlässlicher Planung und Kostenkontrolle. Die SPD-Fraktion wird diesen Prozess eng begleiten. Auch die zukunftsträchtige Entwicklung der Hans-Dietrich-Genscher-Schule muss endlich vorangebracht werden. Wir werden uns weiter für die Einrichtung eines echten Realschulzweiges einsetzen. Jetzt sind konkrete Schritte notwendig, um Planungssicherheit für Schülerinnen und Schüler sowie ihre Familien zu schaffen.

Beim Rathausneubau herrscht weiterhin große Unsicherheit. Wir wollen Fakten schaffen und Klarheit über Kosten, Standort und Nutzen erreichen. Nur so kann eine verantwortungsvolle Entscheidung getroffen werden.

Die SPD-Fraktion wird sich auch 2026 mit klaren Positionen und großem Engagement für ein lebenswertes und zukunftsfähiges Wachtberg einsetzen.

Wachtberger SPD-Fraktion fordert Sonderausschuss „Hallenbad“

Kostenexplosion und Projektchaos müssen transparent aufgeklärt werden

Die Wachtberger SPD-Fraktion reagiert auf die massiven Probleme und die mittlerweile auf 3,8 Millionen Euro gestiegenen Sanierungskosten des Hallenbads in Berkum.

Nachdem deutlich geworden ist, dass Zeitplan, Kostenrahmen und Projektsteuerung erheblich aus dem Ruder gelaufen sind, beantragt die SPD-Fraktion die Einsetzung

eines Sonderausschusses. Dieses Gremium soll die Vorgänge rund um die Sanierung vollständig und zeitnah aufarbeiten.

„Die Entwicklung beim Hallenbad ist längst nicht mehr nur ärgerlich, sie ist ein komplettes Chaos“, erklärt Andreas Wollmann, Vorsitzender der SPD-Fraktion

Wachtberg. „Wenn aus ursprünglich 2,2 Millionen Euro plötzlich 3,8 Millionen Euro werden und immer neue Schwierigkeiten auftreten, müssen wir unserer politischen

Kontrollfunktion gerecht werden. Wir brauchen jetzt volle Transparenz und eine gründliche Aufarbeitung. Dabei geht es nicht vorrangig um Schuldzuschreibung, sondern

darum, dass sich derartiges bei weiteren großen Projekten, wie zum Beispiel bei der Sanierung der Grundschule in Villip, nicht wiederholt.“

Der Sonderausschuss soll alle relevanten Unterlagen einsehen, darunter z.B. die Protokolle der wöchentlich stattgefundenen Bauprotokolle, um zu verstehen, wann und

wie die Kostenexplosion entstanden ist. Zudem soll der Ablauf der Sanierung nachvollziehbar dargestellt und geklärt werden, welche Entscheidungen und welche

Vergaben zu welchen Zeitpunkten getroffen wurden und weshalb zentrale Risiken nicht früher erkannt wurden.

„Wir schulden der Öffentlichkeit klare Antworten darauf, wie es zu dieser Kostenexplosion kommen konnte“, ergänzt Wollmann. „Der Bürgermeister und die

Verwaltung müssen endlich alle Karten auf den Tisch legen.“ Die SPD-Fraktion geht davon aus, dass der Sonderausschuss kurzfristig vom Rat

eingesetzt wird und seine Arbeit zügig aufnimmt. Ein entsprechender Antrag für die kommende Ratssitzung am 11. Dezember wurde bereits eingebracht.

Neue SPD-Fraktion im Gemeinderat hat sich konstituiert

Neue SPD-Fraktion im Gemeinderat hat sich konstituiert

Wachtberger SPD-Fraktion konstituiert sich

Mit Erfahrung und frischem Wind in die neue Wahlperiode

Die SPD-Fraktion im Wachtberger Gemeinderat hat sich konstituiert: Andreas Wollmann bleibt Fraktionsvorsitzender, Jutta Danylow wurde als stellvertretende Vorsitzende bestätigt, und Charlotte Becker übernimmt als neue Fraktionsgeschäftsführerin. Gemeinsam blickt das Team mit viel Tatkraft und neuen Ideen auf die kommenden Jahre für ein lebendiges, solidarisches und zukunftsorientiertes Wachtberg.

Ergänzt und bereichert wird die „Kernfraktion“ durch eine ganze Menge sachkundiger BürgerInnen, z.t aus ehemaligen Ratsmitgliedern, aber auch aus neuen Gesichtern, wie z.B. Brankica Assenmacher, die neu in die Fraktion kommt. In den nächsten Wochen werden wir die Gesamtfraktion hier auf der Homepage einzeln vorstellen.

Die Ratsmitglieder der SPD (v.l.n.r.: Andreas Wollmann, Charlotte Becker, Jutta Danylow, Paul Lägel) legen ihren Fokus unter anderem auf die Stärkung der Bildungsinfrastruktur und der Schaffung von bezahlbarem und generationengerechten Wohnraum.

SPD Fraktion: Beim Klimaschutz sitzen Politik und Bürger in einem Boot

Für die SPD-Fraktion ist klar: Die Auswirkungen des Klimawandels müssen begrenzt werden, um unsere Lebensgrundlagen zu erhalten. Nur so können wir unseren Kindern eine intakte und lebenswerte Welt hinterlassen. Wachtberg muss klimaneutral werden. Dies muss jedoch gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern geschehen. Derzeit erfolgt Klimaschutz in Wachtberg aber nach Gutsherrenart, über die Köpfe der Menschen hinweg.

 Zur Überwindung der Klimakrise wurden bereits mehrere Konzepte verabschiedet, die die SPD-Fraktion aktiv vorangetrieben hat und die nun vor der Umsetzung stehen: Das Klimaneutralitätskozept, das Klimafolgenanpassungskonzept und die kommunale Wärmeplanung. In allen wird die Beteiligung der Öffentlichkeit empfohlen. Wenn es jedoch an die konkrete Umsetzung geht, plant die Gemeinde nur, die Bürgerschaft zu informieren. Und auch damit hat sie es nicht eilig. Unter dem Stichwort „Klima“ findet man auf ihrer Homepage weder die oben genannten Konzepte noch Informationen über die zuständigen Personen.

 Das ist zu wenig, alle müssen einbezogen werden! Deshalb hat die SPD-Fraktion das Thema Bürgerbeteiligung immer in den Mittelpunkt gestellt. Unser oberstes Ziel ist es, ein Beteiligungsformat zu schaffen, um die Anregungen und Expertise der Bürgerschaft bei der Umsetzung einzubeziehen. Bisher fehlte hierzu die Mehrheit. Selbst die Fraktion der Grünen hat dies nicht unterstützt.

 Bei der Beschlussfassung zum Klimaneutralitätskonzept wurde die Verwaltung auf Antrag der SPD immerhin mehrheitlich beauftragt, die Priorisierung der im Konzept vorgeschlagenen Maßnahmen und alle weiteren Schritte unter Einbeziehung der Öffentlichkeit vorzunehmen. Dies muss zu einem umfassenden Beteiligungsformat weiterentwickelt werden und wir werden die SPD-Fraktion wird dies weiter einfordern.

 Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Notwendigkeit, Klima- und Naturschutz nicht als konkurrierende, sondern als komplementäre Ziele zu betrachten, um eine Win-win-Situation zu schaffen. Ein Antrag der SPD-Fraktion, die auch in Wachtberg zu erwartende Etablierung von Solarparks so zu steuern, dass die berechtigten Interessen der Landwirtschaft, des Naturschutzes und die Auswirkungen auf das Landschaftsbild berücksichtig werden, fand leider keine Mehrheit. Die CDU sah keine Problematik, die Grünen mutmaßten gar, Solarparks sollten verhindert werden. Dabei liegen bereit Interessensbekundungen vor. Auf die Diskussionen zum ersten Antrag darf man gespannt sein. An allererster Stelle steht für die SPD- Fraktion der Wille der Bürgerinnen und Bürger.

SPD macht Schule – Alles Realschule, oder was?

Die Fraktionsmitglieder der CDU sind überzeugt: Sie bohren das ganz dicke Brett, indem sie aus unserer profilierten Hauptschule (Hans-Dietrich-Genscher-Schule, kurz HDG-Schule) eine Realschule machen. Zwar kann man an der HDG-Schule schon jetzt den mittleren Schulabschluss erwerben, doch sie darf sich nicht Realschule nennen. Leider entspricht die Darstellung der CDU nicht dem, was interfraktionell diskutiert und einstimmig beschlossen wurde. 

Doch der Reihe nach: In den letzten Jahren gab es hohe Anmeldezahlen an der Meckenheimer Realschule. So zeichnete sich bereits ab, dass es für Wachtberger Kinder schwierig werden könnte, dort aufgenommen zu werden. Die Meckenheimer Verwaltung schlug zuletzt der Gemeinde Wachtberg eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung vor, in der eine jährliche Zahlung in Höhe eines sechsstelligen Betrags für die Beschulung von Kindern aus Wachtberg gefordert wurde.

Jutta Danylow, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion und Ratskandidatin für Niederbachem, ergriff die Initiative und organisierte mehrere fraktionsübergreifende Gespräche, die zu einem gemeinsamen Arbeitsauftrag an die Wachtberger Verwaltung führten. Diese soll die Möglichkeiten prüfen, an der bestehenden Hauptschule einen „echten“ Realschulzweig zu installieren, an dem ab Klasse 5 nach dem Lehrplan einer Realschule unterrichtet wird. Der Rat verabschiedete daraufhin einstimmig eine Resolution an das Ministerium für Schule und Bildung in Düsseldorf zur „Errichtung eines Realschulzweiges an der HDG-Schule.

Wohlgemerkt: Mit der Resolution wird nicht die Umwandlung in eine Realschule gefordert. Dann hätten wir nämlich keine Hauptschule mehr. Eine Änderung im Schulgesetz oder ein Schulversuch sollen ermöglichen, dass an die bestehende Hauptschule ein echter Realschulzweig angegliedert wird.  Die Realisierung dieser Vorstellung liegt jetzt in der Hand der Verwaltung, die sich bei den entsprechenden Stellen dafür einsetzen muss.