Baubegehung in der Grundschule Pech

Baumaßnahmen in Pech sind voll im Plan. In den Herbstferien steht mit dem Aus-tausch der Fenster einer der letzten großen Bauabschnitte bevor

Am Dienstag, den 8. Oktober, fand vor der Sitzung des Ausschusses für Infrastruktur und Bau eine vom beauftragten Architektinnenteam begleitete Baubegehung in der Grundschule Pech statt.
Die ursprünglich als Sanierung des Verwaltungstraktes angedachte Maßnahme tritt in die finale Phase. Nach Beendigung der Baumaßnahme werden nun im gesamten Schulbereich erheblich verbesserte Lern-, Lebens- und Arbeitsbedingungen vorzufinden sein.
Die anwesenden Ausschussmitglieder konnten sich von der immensen Arbeitsleistung der Firmen während der unterrichtsfreien Sommerferien überzeugen.
Die Umbaumaßnahmen im Verwaltungstrakt schaffen mehr Räume und Möglichkeiten, so z.B. Lagermöglichkeiten und für Gespräche im kleinen Kreis, z.B. mit Eltern.
Zudem entsteht ausreichend Platz für Konferenzen mit dem gesamten Kollegium, einschließlich der in Villip unterrichtenden KollegInnen.
Die Dämm- und Abdichtungstechnik dieses Flügels ist auf den neuesten Stand gebracht.
In den Klassenräumen werden, wie im Verwaltungsbereich, mit abgehängten Decken und groß dimensionierten Kabelkanälen auch Grundlagen für sich künftig ändernde technische Erfordernisse geschaffen.
Die mit modernen Lehrmitteln ausgestatteten Klassenräume machen deutlich, wie sinnvoll die Anpassung in der Planung an heutige Erfordernisse war.
Seltsam nur, dass, wenn Schule im 21. Jahrhundert ankommt, diejenigen, die das immer forderten, plötzlich fragen, ob die hohen Kosten dafür zu rechtfertigen seien.
Es dürfte wohl jedem klar sein, dass derartige Maßnahmen nicht zum Nulltarif zu haben sind.
Und sind nicht wir als Gemeinde verpflichtet, in die Zukunft unserer Kinder zu investieren?
Alle Anwesenden konnten sich über zuvor öffentlich geäußerte Befürchtungen durch Schadstoffbelastung, unsachgemäße Sicherung der Baustelle sowie nicht vom Baulärm beeinträchtigte ordnungsgemäße Durchführung des Unterrichts ein Bild machen und sich vom Gegenteil überzeugen.
Die bisherigen Baumaßnahmen sind voll im Plan. In den Herbstferien steht mit dem Austausch der Fenster einer der letzten großen Bauabschnitte bevor.

Wir, die SPD Fraktion, sind froh, hier für die Wachtberger Kinder ein Schulgebäude mitgestaltet zu haben, das für die Kinder, LehrerInnen und MitarbeiterInnen der OGS zukunftsorientiert ist und klimatechnisch sowie in der Ausstattung der techni-schen Lehrmittel den Anforderungen eines modernen Schulbetriebs entspricht.

Neue Staffelung der OGS Gebühren

Neue Beitragsstruktur ab 01.08.2015 beschlossen. Sozial gerechtes und ausgewogenes System. CDU fällt in der Diskussion durch Halbwahrheiten und Falschinformationen auf.

Am 20.Juni 2015 wurde im Ausschuss für Bildung und Jugend einstimmig, also mit den Stimmen der CDU, eine Änderung der Satzung zur Erhebung der Elternbeiträge für die offene Ganztagsschule im Primarbereich in der Gemeinde Wachtberg zum 01.08.2015 beschlossen.

Dabei geht es nicht, wie die CDU in einem Artikel im GA vom 25.06.2015 behauptet, um eine allgemeine Beitragserhöhung, sondern um die Einführung einer weiteren, siebten Stufe zur Beitragsberechnung von Eltern, deren Einkommen 85.897,00 € überschreitet. Nur diese Personengruppe wird mit 20 € monatlich (bei Geschwisterkindern mit 10 €) mehr belastet. Der SPD-Fraktion weit wichtiger aber war die Einrichtung einer Stufe 0, in der Eltern bis zu einem Einkommen von 12.271,00 € gänzlich von einem Beitrag befreit werden.

Schon lange hat die SPD Fraktion dies gefordert. In der vergangenen Wahlperiode war sie am entschiedenen Widerstand der CDU gescheitert, deren damaliges Argument „was nichts kostet, werde auch nicht wertgeschätzt“ genauso an den Haaren herbei gezogen daher kam, wie die jetzigen Debattenbeiträge aus der angeblich die Wachtberger Kommunalpolitik gestaltenden Fraktion.

Sehr erfreulich, dass die CDU hier einmal mehr durch die Hartnäckigkeit der Wachtberger Sozialdemokratie auf den richtigen Weg gebracht wurde. Ziel der Einrichtung weiterer Einkommensstufen war ja in erster Linie bei annähernd gleichbleibendem Beitragsaufkommen eine sozialverträgliche Beitragsstaffelung zu erreichen und geringer Verdienenden eine Beitragsminderung zu ermöglichen. Das ist gelungen.

Die Änderung sollte nach Verwaltungsvorschlag zum 01.8.2016 in Kraft treten, da die Gebührenbescheide ohne die neuen Einkommensstufen für das kommende Schuljahr schon verschickt waren. Auf Wunsch der Ausschussmitglieder, inklusive der CDU-Fraktion, wurde aber geprüft, ob ein Inkrafttreten schon zum 01.08.2015 möglich sei. Wie der Fraktionsvorsitzende der CDU, Herr Jäger, hier einen Mindereinnahmebetrag von 60.000 € errechnet, wenn dies nicht möglich gewesen wäre (die neue Satzung tritt nun am 01.08.15 in Kraft), bleibt allen Beteiligten ein großes Rätsel.

Derartige unvollständige Berichte über Diskussionen und Beschlüsse im Ausschuss und Behauptungen von völlig aus der Luft gegriffenen Zahlen zeigen, dass die CDU weiterhin nicht an Sachpolitik interessiert ist. Die selbsternannte „gestaltende Kraft“ versucht wirklich alles, um durch Fehlinformationen der Bevölkerung vorzugaukeln, dass die Arbeit der Bürgermeisterin und ihrer Verwaltung fehlerhaft ist. Das ist aber weder bei diesem Thema noch sonst der Fall.

Ja zum Ausbau der Grundschule in Niederbachem

Am Ende können alle Fraktionen dem vor der Wahl versprochenen Ausbau der Grundschule zustimmen; gut für die Kinder, Familien und Lehrkräfte in Niederbachem. Ausgezeichnete Arbeit der Bürgermeisterin und der Verwaltung.

Es musste eine Sondersitzung her, damit der unstrittig notwendige Ausbau der Grundschule in Niederbachem endlich auf den Weg gebracht werden konnte. Eigentlich war vor der Wahl bereits alles klar. Nach der Wahl kam bei den übrigen Fraktionen in der ersten ordentlichen Sitzung des Fachausschusses jedoch der Wunsch auf, sich nochmals intensiv mit dem Projekt zu befassen, dem man aus Sicht der SPD auch damals schon hätte ohne weiteres zustimmen können. Denn die nun in den Entwurf eingearbeiteten Änderungen wären auch noch im weiteren Verfahren möglich gewesen.

 „Aber das ist zum Glück Schnee von gestern“ so die schulpolitische Sprecherin der SPD Fraktion, Jutta Danylow. Der beschlossene Architektenentwurf ist gut. Denn er ist gut für die Kinder, deren Familien, die Lehrkräfte und die ganze Gemeinde. Ausdrücklich ist hier der Bürgermeisterin und der Verwaltung für ihr besonnenes und stets an der Verwirklichung des Ausbaus der Schule orientiertes Handeln zu danken, so der Fraktionsvorsitzende der SPD Fraktion, Dr. Bernd Becker.

Bisher hat die Schule auf engem Raum bereits ausgezeichnete Arbeit geleistet. Durch die Ausweitung des Raumangebotes für den Unterricht, die Schaffung einer Forscherinsel sowie die verbesserten Räumlichkeiten für Lehrer und Verwaltung erhält sie alsbald einen Rahmen, in dem es sich noch besser lehren und lernen lässt.