SPD  steht  für aktive und starke Naturschutzpolitik in Wachtberg

SPD steht für aktive und starke Naturschutzpolitik in Wachtberg

Die Landschaft unserer Gemeinde zeichnet sich durch eine reiche Strukturierung aus. Es finden sich unterschiedliche Lebensräume, von Streuobstwiesen über Wälder und Gewässer bis zu aufgelassenen Abbaustätten und ausgewiesenen Naturschutzgebieten. Dies sind beste Voraussetzungen für einen hohen Naturschutzwert. Wachtberg besitzt aber auch sehr fruchtbare Böden und damit eine lange Tradition der agrarischen Nutzung, speziell durch intensiven Obstanbau. Außerdem ist die Region eine der wenigen, die noch Zuzug verzeichnen kann, der Erhalt unserer attraktiven Landschaft stellt auch einen wichtigen Standortfaktor dar.

Der Druck auf Umwelt und Natur wächst. In ganz Deutschland hat die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten und ihre Verbreitung dramatisch abgenommen. So sind frühere Allerweltsarten wie z.B. Rebhuhn, Feldlerche und Kiebitz kaum noch anzutreffen. Es ist daher wichtig, die wenigen verbliebenen Naturräume zu erhalten und die Natur soweit wie möglich auf die Agrarflächen zurückzubringen.

Zum Erhalt unserer lebenswerten Landschaft und der natürlichen Lebensgrundlage unserer Kinder braucht Wachtberg eine aktive und starke Naturschutzpolitik. Daher ist und bleibt für die Wachtberger SPD Natur- und Artenschutz ein Schwerpunktthema, auch für den am 13.09.2020 zu wählenden neuen Rat.

Dazu führt Dr. Roswitha Schönwitz, umweltpolitische Sprecherin der SPD Fraktion und Ratskandidatin bei der Kommunalwahl für Pech aus:

„Nach etlichen Jahren gibt es in Wachtberg jetzt wieder eine Umweltbeauftragte mit Schwerpunkt Naturschutz. Dafür hat sich die SPD zusammen mit der Bürgermeisterin eingesetzt und das begrüßen wir sehr! Aber es gibt auch viele engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich seit Jahren organisiert oder privat für den Schutz der Natur einsetzen, Tendenz steigend! Es ist daher an der Zeit, dieses so wichtige Zukunftsthema gemeinsam anzugehen und alle an einen Tisch zu holen: im Naturschutz engagierte Bürgerinnen und Bürger, deren wertvolle Erfahrungen von großem Nutzen sind, die Gemeinde mit ihrer neuen Fachkraft, die Landwirtschaft sowie Expertinnen und Experten für Naturschutzfragen, denn unsere natürliche Umwelt stellt ein äußerst komplexes System dar. Einzelne Themen können in Arbeitsgruppen vertieft werden“.

Um im Sinne einer zukunftsweisenden Naturschutzpolitik Lösungen für einen nachhaltigen Umgang mit unserer schönen Wachtberger Landschaft zu entwickeln, schlägt die SPD Wachtberg vor, nach der Kommunalwahl ein solches Diskussionsforum zum Naturschutz zu etablieren. Hier soll jeder seine Themen einbringen.

Aus Sicht der SPD können dies sein:

  • Unterstützung der Gemeinde bei der Umsetzung des Beschlusses zur insektenfreundlichen Bewirtschaftung der gemeindeeigenen Flächen, den der Rat auf Antrag der SPD gemeinsam mit den Grünen 2018 gefasst hat.

  • Heckenstrukturen schützen und verbessern. Immer wieder berichten Bürgerinnen und Bürger vom Verschwinden wegebegleitender Hecken durch falsche Pflegemaßnahmen. Hecken sind aber für unsere heimische Tierwelt von großer Bedeutung.

  • Nutzung der Feldraine für den Naturschutz, also der Randstreifen zwischen den Feldern und Wegen. Sie befinden sich zumeist in erheblicher Breite in Gemeindebesitz, gehören also allen Bürgerinnen und Bürgern. Insgesamt ergäbe dies eine enorme Fläche, ein Riesenschatz, der für den Natur- und Artenschutz zur Verfügung steht, bisher aber kaum dafür genutzt wird.

  • Entwicklung eines Konzepts für Naturschutzflächen in Wachtberg und deren Vernetzung. Wachtberg bietet mit seinen Naturschutzgebieten, aufgelassenen Gruben und diversen größeren Flächen für den externen Ausgleich von Baumaßnahmen gute Möglichkeiten zur Schaffung neuer Räume für die Natur. Allerdings fehlt eine Bestandsaufnahme und ein Konzept zur Weiterentwicklung. Als Vorbild bietet sich das Projekt der Heinz Sielmann Stiftung an: Jeder Gemeinde ihr Biotop.

  • Entwicklung von Ideen für eine naturverträgliche Landwirtschaft und mehr Biodiversität auf Anbauflächen.

Der neue Rat wird sich dem Thema Naturschutz intensiv zuwenden müssen. Eine starke SPD und Renate Offergeld als Bürgermeisterin stehen hier für eine aktive und starke Naturschutzpolitik, die offen ist für neue Dialogformen und Konzepte.

Deshalb am 13.09.2020: SPD wählen.

kritische Verkehrssituation

Unfallschwerpunkt Kreuzung Wachtbergring

Am Wachtbergring in Wachtberg-Berkum treffen mit der K58 und der L 123 eine Kreis- und eine Landesstrasse aufeinander. Ende Juni 2020 ereignete sich ein folgenschwerer Abbiegeunfall, bei dem zwei junge Frauen schwer verletzt wurden. Leider nicht der erste Unfall dieser Art. Elf Leicht- und drei Schwerverletzte in 3,5 Jahren sprechen eine beredte Sprache.

Zuständig, verantwortlich in dieser Situation ist das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises, wo Harald Pütz dem Amt vorsteht und der Landesbetrieb Straßen NRW. Laut Herrn Pütz, hat das Straßenverkehrsamt Rhein-Sieg hier “den Hut auf”! Es heißt weiter, dass die Kosten möglicher Maßnahmen zwischen Kreis und Straßen NRW anteilig berechnet würden. Leider sind Maßnahmen, die zu einer Entspannung der Lage hätten beitragen können bis dato ausgeblieben. Immer wieder haben Ortsvertretung und Verwaltung der Gemeinde, Vorschläge an die Kreisverwaltung herangetragen. Vorgeschlagen wurde z.B. die Anlage eines Kreisverkehrs – abgelehnt mit der Begründung, dass aufgrund der topographischen Lage (Hanglage) dies nicht durchzusetzen sei. Eine gutachterliche Begründung dieser Einschätzung wurde nicht gegeben – außerdem wäre die Anlage eines Kreisverkehrs in Bezug auf die anfallenden Kosten höchst umstritten. Auch mehrfach vorgeschlagene Geschwindigkeitsbegrenzungen wurden immer wieder verworfen.

Eine “alte Ampel” mit veralteter Technik tut Jahr für Jahr “ihre Pflicht”, die Unfälle häufen sich und haben diese Kreuzung in die Kategorie – Unfallhäufungsstelle -katapultiert.

Mit all dem muss jetzt Schluss sein, argumentiert der Kreistagsabgeordnete und das für diesen Bezirk in Wachtberg zuständige Ratsmitglied – Paul Lägel -. In Anlehnung an das Wort unseres Dichterfürsten ” Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich nun endlich Taten sehen” will er seine Kreistagskollegen einschalten, die notwendigen Fragen stellen und das Problem einer raschen Lösung zuführen.

50 Vogelhäuschen für Wachtberg

50 Vogelhäuschen für Wachtberg

50 Vogelhäuschen für Wachtberg

Die SPD – Initiative – 50 Vogelhäuschen für Wachtberg -, die anlässlich des 50 – jährigen Jubiläums der Gemeinde in 2019 in Angriff genommen wurde, fand aktuell in Adendorf, Arzdorf und Klein- Villip nun ihre Fortsetzung.

Philipp Willert, Zimmerer aus Adendorf, Initiator und Ausführender der Aktion war in Begleitung der SPD Kandidatinnen für die Kommunalwahl 2020

– Alina Lägel – Wahlbezirk 010 Adendorf I und Klein-VIllip

– Konstanze Müller – Wahlbezirk 020 Adendorf II und Arzdorf

in eben diesen Orten unterwegs, um Vogelhäuschen und Insektenhotels zu installieren. Die SPD-Damen nutzten die Gelegenheit, um sich ein Bild ihres Wahlkreises vor Ort zu machen und im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern deren Nöte und Bedürfnisse kennen zu lernen. Die vielfältig gewonnen Eindrücke will man in konstruktive Kommunalpolitik einfließen lassen. Der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde – Paul Lägel – war mit von der Partie. Weitere Aktionen dieser Art sollen folgen, wir werden entsprechend berichten.

Im Bild einmal die beiden Kandidatinnen mit Vogelhäuschen, Alina Lägel auf der Leiter, Konstanze Müller reicht an. Das zweite Bild zeigt Philipp Willert ” bei der Arbeit”!

Für Fragen und Anregungen an die SPD-Damen hier die email Adressen:

Alina Lägel – email: alina.laegel@SPD-wachtberg.de

Konstanze Müller – email: konstanze.mueller@spd-wachtberg.de

Der Steilpass im Juli 2020

Beinahe wären wir in den Genuss einer Attraktion gekommen. Im Falle eines Aufstieges in die 1. Bundesliga versprach Heidenheims Trainer Frank Schmidt: „ Dann lassen wir die Mücken rückwärts fliegen!. Leider ist daraus nichts geworden. Werder Bremen hat im entscheidenden Relegationsspiel in Heidenheim 2 : 2 gespielt und sich durch die Auswärtstore nach dem 0 : 0 in Bremen durchgesetzt.

Zur letzten Glosse gab es wieder einige bemerkenswerte Rückmeldungen, ernste, nachdenkliche, aber auch humorvolle. So berichtet Leser Kay von einer Anfrage, die ihn jüngst als Geschäftsführer eines renommierten Bonner Hockey- und Tennisclubs erreichte. Anrufer: „ Ist dort der Bonner Tennis- und Hockeyverein?“ Kay: „ Ja, seit 1903!“. Anrufer:      „ haben Sie auch Tennisplätze ?“ Der Anrufer schien ein großer Skeptiker zu sein.

Sportler sollten sich auf dem Spielfeld politisch nicht äußern. Daran wollten sich einige jetzt nicht mehr orientieren. Sie demonstrierten gegen den Rassismus in den USA. Eigentlich durften sie nicht. Gleichwohl gab es viel Lob. Man war sich einig, die Demonstration galt einer guten Sache.

Was aber machen wir, wenn Sportler für eine Sache demonstrieren, die politisch anrüchig ist? Man sollte das nicht vertiefen, muss aber damit rechnen, irgendwann sich mit einer entsprechenden Provokation auseinander setzen zu müssen. Die FIFA hat zu den letzten Weltmeisterschaften Kampagnen wie „ Sag nein zum Rassismus“ gestartet.  Sportler benutzten jüngst ihre Unterhemden zu Botschaften oder sie senkten ihr Knie als Zeichen der Solidarität. Damit unterstrichen sie ihre Übereinstimmung mit der FIFA Kampagne. Das hätten sie aber nicht tun, höchstens denken dürfen.

Ich erinnere mich an eine Szene in Rom. Dort schoss vor Jahren ein italienischer Stürmer von Lazio Rom ein Tor, das frenetisch von den ( rechtsextremen ) Ultras des Vereins gefeiert wurde. Der Spieler eilte zu denselben und bedankte sich, indem er den Arm nicht senkte, sondern zum faschistischen Gruß hob. Was machen wir bei solchen Botschaften?

Was sollen Fußballspieler können, die ins Ausland wollen? Fußball spielen natürlich. Daneben empfehle ich aber schon frühzeitig mit dem Erlernen von Fremdsprachen zu beginnen. Englisch auf jeden Fall, mit Abstand auch Spanisch, Italienisch oder Französisch. Exzentriker lernen auch Russisch (Höwedes, Kuranyi),  Japanisch (Buchwald, Littbarski, Podolski) oder Türkisch (Podolski). Vom Chinesischen oder Arabischen würde ich abraten, schon allein wegen der Tatsache, dass ein chinesisches Wort in hoher, mittlerer oder unterer Tonlage eine ganz verschiedene Bedeutung haben kann. Da stünden die Fettnäpfchen nur so vor einem. Von Vorteil wäre auch eine ungefähre Vorstellung über den geographischen Standort, damit es einem nicht so geht, wie einst Andy Möller: „ Ob Mailand oder Madrid ist mir egal, Hauptsache Italien“.

Wir werden in Deutschland nach jedem Spieltag mit ätzenden nichtssagenden Interviews gequält, von penetranten Journalisten aus noch gequälteren Spielern herausgepresst. Warum sollten nur wir darunter leiden? Deshalb sollte in den Koffer eines auswandernden Fußballers ein Kurzsprech in der jeweiligen Landessprache gehören.

Ein Vorschlag:

(1)Ja, gut; (2) der Trainer hat uns richtig eingestellt ( bei einem Sieg); (3) der Trainer war mit mir zufrieden (bei Sieg oder Unentschieden ); (4) ich konnte der Mannschaft helfen; (5) in der 28 Minute (beliebig ersetzbar) erzielten wir das erste Tor (beliebig ersetzbar); (6) wir schauen in der Tabelle nicht nach oben, wir konzentrieren uns auf das nächste Spiel; (7) das nächste Spiel ist das Schwerste; (8) der Ball ist rund.

Ist eine Frage nicht verstanden worden, dann passt irgend eine Antwort aus der Sammlung immer. Wenn er dann noch die (9)„Viererkette“ und die (10)„falsche Neun“ oder die (11)„abkippende Sechs“ unfallfrei über die Lippen der Fremdsprache  bringt, wird er ohne weiteres in das Aktuelle Sportstudio des jeweiligen Landes eingeladen.

„ Die wollen ja nur spielen“, wollte uns DFL-Seifert weis machen, als er sein 51-seitiges Hygienekonzept vorstellte. Dabei ging es nur um die Sicherstellung der Fernsehgelder für die Bundesligavereine.

Nun geht Timo Werner doch nicht zu den Roten nach Liverpool, sondern für 54 Millionen € zu den Blauen nach Chelsea London und einem 5-Jahresvertrag von ca. 140 Mill. € . Liverpool war ausgestiegen, weil man 100 Mill. € Debit irgendwie ausgleichen musste. Dann war die Luft raus und der Scheichclub stieg ein. Zusätzlich verpflichtete man Hakim Ziyech (Ajax Amsterdam) für 40 Millionen €. Er soll Werner mit Vorlagen füttern. So unterschiedlich jongliert man heutzutage im Fußball die Millionen. 100 Millionen scheinen eine magische Zahl zu sein. Der Investor Red Bull hat dem Leipziger Club genau diesen Betrag erlassen. Das können die leicht, weil es genug Deppen gibt, die das Gebräu kaufen. In der Bilanz hat man das Darlehen in eine Kapitalrücklage umgewandelt. Jetzt hat Leipzig keine 186 Mill. € Schulden, sondern nur noch 86 Mill.

Im Pokalhalbfinale zeigten die Bayern ( 2 : 1 gegen Frankfurt) in der ersten Halbzeit die Kunst, wie man allerbeste Chancen versemmelt. Dabei wurde von beiden Mannschaften so viel eklig gespuckt, als müsste damit der Platz gewässert werden. Wie kann man die Dreckspatzen von dieser Unsitte abhalten? Hat jemand eine Idee? Im Finale gegen Leverkusen gewannen sie anstandslos 4 : 2. Sie sind der nationalen Konkurrenz weit enteilt.

Eine andere Sache wird immer klarer und erklärt die Überlegenheit der Bayern. Sie spielen mit voller Kapelle, auch wenn zwei Solisten nicht mitspielen ( Müller, Lewandowski vs. Mönchengladbach 2:1). Mit Gnabry, Hernández, Perisic oder Martinez und künftig Sané füllen Superspieler die Lücke. Dabei war Gladbach gewiss keine Schülerkapelle. So sind sie schließlich souverän zum 30. Mal Deutscher Meister geworden. Das hat die Dortmunder so getroffen, dass sie im folgenden Spiel gegen Mainz zu Hause sang- und klanglos 0 : 2 verloren haben. Für sie ging es um nichts mehr. Das kommt allerdings in die Nähe von Wettbewerbsverzerrung, gerade beim Kampf der Teams gegen den Abstieg.

Fehlt ein wertvoller Solist in anderen Mannschaften, so merkt man das sofort. So gewann z.B. Dortmund in Düsseldorf mit 1 : 0 buchstäblich mit dem letzten Spielzug, als der kurz vorher eingewechselte Haaland einen Kopfball im Tor unterbrachte. Noch ein Beispiel:  Hertha in Berlin führte zur Pause 1 : 0 gegen Frankfurt. Dann musste ihr Abwehrchef Boyata mit einer Roten Karte versehen, vorzeitig unter die Dusche. Er fehlte dann an allen Ecken und Enden. Niemand vermochte die Lücke annähernd zu füllen. Hertha verlor 1 : 4.

Mein badischer Landsmann Christian Streich, Freiburgs Trainer, wurde 55. Ich mag seinen Humor und seine unverstellten Interviews, die nie in Sprechblasen enden. Nach dem Auswärtsunentschieden vor kurzem dachte ein Journalist an die Teilnahme am Europacup     ( der 7. Platz würde reichen, Freiburg steht an 8. Stelle) und fragte nach seinem Ziel am Ende der Saison: „ Mir kicke ja, damit wir 6. werden und nicht 7.“ Daraufhin fiel der Journalist in tiefes Nachdenken. Nach einer Niederlage meinte Streich in der anschließenden Pressekonferenz in Richtung des Trainerkollegen: „ Ich würde ihm lieber zum Geburtstag gratulieren – wenn er ihn hätte – als zum Sieg.“ Da blitzt sympathische Empathie auf.

Auf einer noch höheren Welle der Sympathie bewegt sich Jürgen Klopp. Nach 30 Jahren wird Liverpool wieder englischer Meister. Mit freuen darf sich auch Thomas Gronnemak. Er ist im Trainerteam für Einwürfe zuständig. Man muss sich das vorstellen. Der bestreitet seinen Lebensunterhalt mit Einwürfen. Das zeigt aber auch die Gründlichkeit von Jürgen Klopp. Als er kam, ging Torjäger Suarez nach Barcelona. Systematisch suchte er für jede Position den Spieler, der seine Vorstellung von Pressing und Gegenpressing am ehesten entsprach. So hat er jetzt eine unglaublich kompakte Truppe zusammen.

Neben den Fußballstadien gibt es in der Wirtschaft oder in der Politik aktuelle Schauplätze, über die man nur staunen kann. Das drückte ein Bekannter wie folgt aus. Ich sagte ihm, ich wüsste einen guten Witz und ob ich ihn erzählen sollte. „ Nein, danke“, meinte er, „ich sehe regelmäßig Nachrichten.“

Politisch nervt MP Laschet mit seiner Forderung nach „verantwortungsvoller Normalität“ Um darüber nachzudenken, habe ich aus dem Keller eine Flasche Lambrusco geholt. Man muss ja jetzt die gebeutelten Italiener unterstützen. Aber auch sie half mir nicht weiter. Dann habe ich es anders herum versucht. Das Gegenteil von Laschets Credo ist „verantwortungslose Normalität“. Und die fand ich in der Autoindustrie. Dort sind en masse verantwortungslose Gesellen vertreten, die zuerst ihre Kunden belügen, dann Gelder auf den Cayman-Inseln und anderen Steueroasen parken und trotzdem Milliarden flüssig haben. Bei VW sollen es 25, bei Daimler 18 und bei BMW 19 Mrd. € sein. BMW-Miterbin, Frau Kladden und ihr Bruder, durften mit einer bescheidenen Dividende von 800 Mill. € rechnen. Und dann wollen sie noch Steuermittel und ein Programm, das dem der früheren „Abwrackprämie“ ähneln soll! Angesichts dieser Chuzpe fällt mir nichts mehr ein.

Das Sahnehäubchen in dieser Galerie der Verantwortungslosen ist Billigfleischproduzent Tönnies. Er hätte eine eigene Kommentierung verdient. Dafür reicht aber der Platz in einer Glosse nicht. Markus Braun, Vorstandschef von WireCard hat jetzt noch einen drauf gesetzt. Er wurde bei der Suche nach verschwundenen 1,6 Mrd. € nach einer Kaution von 5 Mill. € wieder auf freien Fuß gesetzt. Mitvorstand Marsulek ist indessen untergetaucht. Er wurde auf den Philippinen gesehen und soll in China verschwunden sein. Das geht in China. Als für eine Dopingkontrolle Entsandte der WADA durchs vordere Tor des Trainingsbereiches fuhren, flüchteten chinesische Athleten hinten in die Wüste Gobi und waren nicht mehr gesehen.

It takes two for Tango, d.h. Betrüger plus die, die sich betrügen lassen. Man fragt sich entgeistert, wo waren die Wirtschaftsprüfer von WireCard oder die Bafin? Dort bewies man besonders naive Blauäugigkeit. Als Reporter der „Financial Times“ die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen auf die Betrügereien aufmerksam machten, untersuchten deren Beamte nicht WireCard, sondern die „Financial Times“. Sie gingen dem Verdacht der Marktmanipulaton nach. Für solche Beamten kann man sich nur schämen.

Dann gibt es die Cum-Ex-Geschäfte, mit denen der Staat und damit wir Steuerzahler um Mrd. € betrogen wurden. Es sind feine Banker, Steuerberater und Rechtsanwälte, die sich als Verbrecher an der Gesamtheit entpuppen.

Zusammengefasst kann man sagen, dass die Führungskräfte es für normal halten, wenn sie uns Steuerzahler als intellektuell beeinträchtigt behandeln. Verantwortungslos ist, dass sie dem Staat Mittel entziehen, gleichzeitig aber beste Schulen, Infrastruktur etc. für sich und ihre Familien fordern. Damit habe ich für mich ansatzweise geklärt, was „verständnislose Normalität“ ist, ein Zustand also, in dem die eigentlich als Elite gelten sollenden Führungspersönlichkeiten sich als habgierige Lumpen entzaubern. Die sind auf einer Ebene mit korrupten afrikanischen Potentaten.

Die Lufthansa wollte dazu wenigstens einen Einakter auf die Bühne bringen. Vom Pleitegeier bereits fest im Visier, prüften sie (Vorstand und Aufsichtsrat) allen Ernstes ein staatliches Hilfsangebot von kanpp 8 Mrd. €. Was haben sie sich geziert. Das muss man sich einmal vorstellen. Vor ihrem Untergang bringt ihnen ein Rettungsboot eine derartige Summe und die überlegen ernsthaft, ob sie da einsteigen wollen. Dagegen sehen unsere Profikomiker alt aus. Deshalb ist die Lufthansa zu Recht aus dem Dax geflogen.

Tägliche Einakter liefert Donald Trump. An sozialer Empathie und Taktgefühl ist ihm mein fünfjähriger Enkel hoch überlegen. Für ein Standbild mit Bibel als Werbung bei seiner Stammkundschaft, den weißen Evangelikalen ( ca. 20 – 25 % der Wähler), wollte er zu Fuß zur St. John’s Church gehen. Dummerweise waren Demonstranten gegen Rassismus im Weg. Diese pustete sein Justizminister Barr aus dem Weg, indem er den Raum dazwischen mit Tränengas desinfizierte.

Manchmal habe ich den Eindruck, dass Führungskräfte in Trump’s Stab es als positives Zeichen für ihre spätere Karriere ansehen, wenn sie von Trump mindestens einmal rausgeschmissen worden sind. Sein Verteidigungsminister hat ihm kürzlich widersprochen, als er gegen den Rassismus die US-Armee einsetzen wollte, falls die Gouverneure in den Bundesstaaten nicht so agieren, wie er will. Das geht schon in Richtung der Frage, ob Trump lieber einen Bürgerkrieg vom Zaun bricht, als einmal inne zu halten.

Titus Livius ( röm. Historiker 59 v.Ch. – 17 n.Ch. ) meinte einst: „ Edle Gesinnung kommt von hohen Ämtern“. Lieber Titus, kann ich da heute nur sagen, die Zeiten haben sich grundlegend geändert.

Es ist immer sehr vergnüglich, gute Artikel von Journalisten zu lesen und zu erleben, wie sie beim Rechnen ins Schleudern kommen. So vermerkt die „Welt am Sonntag“: Bayern feierte den achten Sieg in Serie ( = 24 Punkte)….Von 34 möglichen Punkten holte der Rekordmeister 36“. Da ist einer mit den Zahlen arg durcheinander gekommen. Die FAZ am Sonntag würdigte Marcel Reich-Ranicki. „ Er wurde am 2.6.20 im polnischen Wloclawek geboren und starb am 18. September 2013 in Frankfurt.“ Corona bezogene Informationen dürfen natürlich nicht fehlen: „ Großbritannien hat offiziellen Statistiken zufolge die meisten Todesopfer in Großbritannien“, erklärt die Rheinische Post nach heftigem Nachdenken. Und die Schwäbische Zeitung weiß: „ Landtag plant Sondersitzung zu Corona in Fleischfabrik“. Das scheint mir doch etwas übertrieben zu sein. In den Zeiten der Globalisierung wollte da „Spiegel.de“ nicht hintanstehen: „Angst vor einer neuen Viruswelle in China: Peking lässt weitere Stadtviertel abriegeln. An der deutsch-dänischen Grenze bilden sich bereits Staus“. Der Verfasser ist beim Spiegel wohl verantwortlich für die ganz großen Zusammenhänge.

Die Not ist regional so groß, dass die Saarbrücker Zeitung“ fordert: „ Schulzeit bitte um ein Jar verlängern“. Das hat der Verfasser nämlich dringend nötig. Sein Kollege in der „Rheinischen Post“ würde gerne einmal sich in Uruguay umsehen. Sonst hätte er nicht geschrieben: „ Auch eine Rinderfarm dort mit 12.500 Schafen gehört ihm.“ Völlig ratlos lässt mich die „Westerwald Rundschau“. Sie rät: „ Sind Sie infiziert oder wohnen mit einem Erkrankten zusammen, packen Sie bitte Taschentücher in gesonderte Tüten , bevor Sie sich in den Restmüll werfen“. Ich frage mich, warum ich mich in den Müll werfen soll?

Aus dem Film „Das Böse unter der Sonne“ mit Peter Ustinov (ARTE, 21.06.) wird ein Spiel mit Worten erzählt. Danach stellt in einem Lebensmittelladen die Besitzerin einen Dieb zur Rede. Dieser flüchtet. „ Ich habe ihn durch die Gemüseabteilung verfolgt, durch die Fleischabteilung, durch die Käseabteilung, aber bei den Eiern habe ich ihn gepackt“, gibt die noch atemlose Verfolgerin zu Protokoll.

Eine kuriose Geschichte gilt es aus Wien zu berichten. Dort kontrollierte die Polizei einen Studenten, der dabei eine gewaltige Flatulenz nicht verhindern konnte, weil er kurz vorher angeblich ein Bohnengericht verspeiste. Das fand die Polizei gar nicht witzig. Sie sprach eine Strafe über 500.-€ wegen Anstandsverletzung aus, die der Student nicht akzeptiert. Die beiden Polizisten scheinen im katholischen Glauben erzogen worden zu sein. Sonst wäre ihnen Luthers Wort: „ Aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz“ vertraut gewesen. Ich bin gespannt, wie die richterliche Entscheidung ausfallen wird. Vielleicht hängt es davon ab, was das Hohe Gericht vorher verzehrt hat.

 

Siegbert Heid, 06.07.20

Kommunalwahl 2020: Kompetenz und frischer Wind

Kommunalwahl 2020: Kompetenz und frischer Wind

SPD Wachtberg nominiert einstimmig Renate Offergeld als Bürgermeisterkandidatin und stellt die Kandidaten für die Wahlkreise auf.

Am 06. Juni 2020 fand die Nominierungsversammlung der Wachtberger SPD zur Aufstellung der Kandidaten für die Kommunalwahl am 13.09.2020 statt

Schlag 11 Uhr eröffnete der Ortsvereinsvorsitzende der Wachtberg SPD, Andreas Wollmann, den Parteitag, der Dank der Coronapandemie nur unter erheblichem organisatorischen Aufwand unter strikter Einhaltung der aktuell geltenden Regularien im Henseler Hof in Niederbachem stattfand. Rund 30 Genossinnen und Genossen kamen zusammen um sich auf den anstehenden Wahlkampf einzustimmen und die Kandidaten für die Bürgermeister-, Kreistags und Gemeinderatswahlen am 13.09.2020 zu nominieren.

In einer kämpferischen Rede skizzierte Bürgermeisterin Renate Offergeld ihr Programm für die kommende Ratsperiode. Als ihre vordringlichen Themenfelder nannte sie dabei die Schaffung von bezahlbarem und nachhaltigem Wohnraum – auch und besonders für zu betreuende, ältere Menschen und eine dazu gehörende Infrastruktur. Ferner die qualitative Weiterentwicklung bei Schulen und Bildung, die Gestaltung und den weiteren Ausbau von Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche und die Unterstützung und Stärkung der Integrationsarbeit und den Erhalt und die Pflege des regen Wachtberger Kulturlebens.
Mit Blick auf die Herausforderungen der Coronakrise forderte sie, Städte und Gemeinden nicht weiter im bisherigen Maß allein zu lassen, anders als bei der Flüchtlingskrise. Die Bürgermeisterin und die SPD Wachtberg fordern den umfassenden und nachhaltigen Rettungsschirm für die Kommunen, so wie der SPD Bundesfinanzminister Olaf Scholz ihn vorgeschlagen hat. Ausdrücklich begrüßen wir das in dieser Woche vom Kabinett in Berlin beschlossene Konjunkturpaket. Es bleibt aber abzuwarten, was letztlich auf Gemeindeebene davon ankommen wird.

Den Delegierten rief Renate Offergeld zu: „Ich will es noch einmal wissen und ich will es noch einmal werden. Ich möchte weiterhin Bürgermeisterin unserer attraktiven und lebenswerten Gemeinde Wachtberg bleiben. Dieses Amt macht mir jeden Tag Freude und ich möchte in der nächsten Wahlperiode noch einige Ideen für eine gute Zukunft Wachtbergs zusammen mit einer starken SPD-Fraktion umsetzen“.

Einstimmig wurde Renate Offergeld wieder für die Bürgermeisterwahl nominiert. Sie hatte den Mitgliedern und der SPD Fraktion für die Unterstützung und das Vertrauen in den letzten, nicht immer einfachen Jahren als Verwaltungschefin gedankt und die Partei auf den bevorstehenden Wahlkampf eingeschworen: „Wir setzen zusammen auf Sieg!“.

Die Bürgermeisterin stellt sich zusammen mit 19 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl. Dabei ist es der SPD Wachtberg, anders als der CDU im Ländchen, gelungen, Frauen und Männer in den Wahlkreisen und auf der Reserveliste nahezu paritätisch aufzustellen und so den Frauenanteil auf 46 % der 21 nominierten Kandidatinnen und Kandidaten der Reserveliste zu bringen, die vom Fraktionsvorsitzenden Andreas Wollmann angeführt wird.
Ebenso spricht die Wachtberger SPD nicht nur über Jugendarbeit und Einbindung der Jugend in die Politik – sie praktiziert sie und stellt 5 Kandidatinnen und Kandidaten unter 25 auf.

Kompetenz und frischer Wind – das ist das Signal dieser Liste und des Wahlprogramms, das gleichfalls einstimmig von den Mitgliedern verabschiedet wurde.

Die Wachtberg SPD und die Bürgermeisterin stehen auch nach dem 13. September für soziale Verantwortung und Generationengerechtigkeit, Naturschutz und behutsame Weiterentwicklung der Gemeinde, Stärkung und Vernetzung des Ehrenamtes in Vereinen, Sport und Kultur und die Stärkung lokaler Akteure der Wirtschaft.

Wir haben Gutes für die Gemeinde erreicht – auch in der kommenden Ratsperiode bleibt viel zu tun, so Renate Offergeld und Andreas Wollmann am Ende der Versammlung. Es werde infolge Corona ein anders gearteter Wahlkampf werden, der alle vor neue organisatorische Herausforderungen stellen werde.
Mit einer starken SPD-Fraktion im Gemeinderat und mit Renate Offergeld als Bürgermeisterin von Wachtberg wird das gelingen.

BM-Offergeld nach Wahl

Der Steilpass im Juni 2020

Mitte Mai war wieder Fußball – und keiner ging hin. Normale Fans wie Ultras hielten sich an die Regeln. Lediglich die Spieler der Berliner Hertha interessierten sich einmal mehr auf dem Platz mit ihren heftigen Umarmungen provokativ nicht um die Vorsichtsregeln. Da die Schiedsrichter nur für den reibungslosen Spielverlauf zu sorgen haben, nicht aber um die gefühlte 50. Änderung der Coronaschutzverordnung durchzusetzen, entfiel jegliche Sanktion.

In der Bundesliga oben zieht nach dem 1 : 0 Sieg in Dortmund der FC Bayern einsam seine Bahn. Dabei hatten die Dortmunder ihre Chancen. So hätte Brandt in der 26. Minute selbst sofort schießen können, setzte aber auf der Suche nach einem besser postierten Mitspieler erst zur großen Hafenrundfahrt an, bis es zu spät war. Dann glückte Kimmich mit einem Kunstschuss (Bogenlampe) über Torwart Bürki das 1 : 0. Das Fernsehen hatte eine Statistik parat. Danach haben solche Versuche nur eine Treffersicherheit von 6 %. 94 % gehen daneben. Das macht eben den abgezockteren Unterschied zu anderen Teams aus. In der Pressekonferenz erklärte Kimmich, dass sie wussten, Torwart Bürki steht gerne etwas zu weit vor seinem Tor.

Dann hätte es noch einen Elfmeter für den BVB geben können (Verursacher Boateng). Aber bei einem so knappen Spielstand pfeift in Deutschland kein Schiedsrichter gegen die Bayern einen Elfmeter. So nützt dem BVB auch der 6 : 1 Sieg in Paderborn nichts.

Nun kicken sie also wieder im Profifußball und die internationale Fußballwelt scheint das 51-seitige Hygienekonzept der Deutschen Fußballliga (DFL) auswendig zu lernen. Der International Football Association Board (Ifab) hat auch reagiert. Bis zum 31.12.20 dürfen fünf statt drei Spieler aus- und eingewechselt werden und auf den Einsatz der Video-Schiedsrichter kann auch solange verzichtet werden. Das werden diese gar nicht gern gehört haben, ist es doch eine schöne Gelegenheit, auch für sie zusätzliches Geld zu verdienen.

Nur eine Gruppe, ohne die nichts läuft, hat man vorsichtshalber gar nicht gefragt. Das sind die Spieler. Die müssen, ob sie wollen oder nicht, ob sie vor Corona Angst haben oder nicht. Mir ist schleierhaft, wie leichtfertig die Politik erlaubt, hier großzügige Ausnahmen zu gestatten, während wir anderen zu Recht und der Vorsicht zuliebe allen möglichen Einschränkungen unterliegen.

Obwohl es noch keine wirksame Medizin gegen die Krankheit gibt, dürfen Fußballer in Zweikämpfe gehen. Das ist sonst nur Ehepaaren und anderen Pärchen gestattet.

Und dann fragt man sich entgeistert: Warum dürfen die Fußballer das? Die Antwort kennt jeder.  Dynamo Dresden passt jetzt nicht ins Bild. Die DFL hat sicher Kerzen angezündet, um einen zusätzlichen Krisenfall abzuwenden.

Coronaresistent hat sich Leipzigs Spieler Timo Werner geäußert. In der Bildzeitung sandte er drei Botschaften: Botschaft 1 = ich gehe nicht zu den Bayern nach München. Botschaft 2 = Wie alle wechselfreudige Spieler weise ich darauf hin, dass ich einen Vertrag habe, der einzuhalten ist, auch wenn das kein Problem für einen Umzug ins Ausland ist. Das ist nur eine Geldfrage. Botschaft 3 =Am liebsten gehe ich nach Liverpool. Ich kann es als Freiberufler kaum erwarten, dass sich die Vereine über die Ablösesumme einigen. An eine emotionale Bindung an den Verein hat ohnehin niemand geglaubt. Schließlich bin ich als Fußballprofi ein freiberuflicher Wandergeselle.

Die Reaktion aus Liverpool ließ nicht lange auf sich warten. „The Guardian“ berichtete, Jürgen Klopp habe sich bei der Vereinsführung für eine Verpflichtung von Timo ausgesprochen. Damit dürfte diese Personalangelegenheit auch bald erledigt sein.

Coronaresistent vor dem ersten Geisterspieltag Mitte Mai zeigte sich auch Vollpfosten Kalou von der Elfenbeinküste, aktuell unter Vertrag bei Hertha BSC. Er zeigte in einem Video aus der Mannschaftskabine, was er von diesem Konzept hält: Nämlich Nichts. Um das Gesicht zu wahren, hat ihn jetzt die Vereinsführung vorläufig suspendiert (bis Gras darüber gewachsen ist).

Feuer unterm Dach ist auch beim KSC. Mein Freund Peter, Mitglied des KSC, hält mich auf dem Laufenden. Aktuell ist Vereinspräsident Ingo Wellenreuther, MdB, zurückgetreten. Eine Vereinsopposition wirft ihm wirtschaftliches und menschliches Versagen vor, angesichts 30 Millionen Schulden. Ein „Bündnis KSC“ will den Verein aus dem Tal führen, aber ohne den Sportkameraden Ingo. Die erste Voraussetzung ist erfüllt. Ingo ist zurückgetreten. Sportlich gab es nach langer Durststrecke gegen Darmstadt wieder einmal einen Sieg. Dazu haben die neuen Leute erst einmal den Schuldenberg von 30 Millionen € auf 10 Millionen € gesenkt und damit den Verein vor dem Bankrott bewahrt. Dazu ist die Stadt gerade dabei, das traditionsreiche Wildparkstadion zu modernisieren und auf 35.000 Plätze aufzustocken. Da muss ich noch viele Maultaschen essen, bis eine Wende zum Guten endgültig in Sicht ist.

Hatte ich in der letzten Glosse angemerkt, dass sich die Zahl der Virologen der Zahl an Bundestrainern annähert, so lieferte kurz darauf die FAZ am Sonntag die Bestätigung. In einem Interview mit dem Red Bull Leipzig Geschäftsführer Oliver Mintzlaff präzisierte der die Zahl: „ Jetzt haben wir 80 Millionen Virologen“. Da habe ich mich ein wenig gefreut, dass ich schon früher darauf gekommen bin.

Sportlich läuft national wie international nicht viel. Indien will sich 2032 um die Olympischen Spiele bewerben. Damit konkurrieren sie mit der evtl. kommenden deutschen Bewerbung. Wer wie ich einmal in Indien beruflich war, weiß, dass das IOC dem nur im Vollsuff zustimmen könnte. Viel ernster für die noch nicht abgegebene deutsche Bewerbung schiene mir die Bewerbung von Canberra zu sein.

Dann melden die Reitsportvereine „Land unter“. Die Turniere finden nicht statt. Unterdes laufen aber die Kosten für die Pferde weiter. Das sind zehntausende Euros. „ Die Alternative wäre Schlachten“, meint Andreas Vroom, der Präsident des Landessportbundes in Bremen recht drastisch.

Interessantes spielt sich im Fußballverband der USA ab. Die Mitglieder der Damen-Weltmeistermannschaft haben ihren eigenen Verband verklagt. Sie wollen gleiche Bezahlung und gleiche Reisebedingungen und medizinische Betreuung wie ihre männlichen Kollegen. Jetzt hat ein Bundesgericht die Forderung nach gleicher Bezahlung für die viermaligen Weltmeister und viermaligen Olympiasieger abgewiesen. Man darf gespannt sein, was im Juni bei der Forderung nach gleichen  Reisebedingungen und gleicher  medizinischer Betreuung herauskommt. Weltfußballerin Rapinoe, von der ich weiß, dass sie nach dem letzten Titelgewinn der Einladung Trumps ins Weiße Haus nicht gefolgt ist, bekräftigte: „ Wir werden niemals aufhören für Gleichberechtigung zu kämpfen“. Wo sie Recht hat, hat sie Recht. Im ersten Anlauf gab ihnen ein Gericht nicht Recht. Jetzt sind die Fußballerinnen in die Berufung gegangen.

Mit Einladungen hat der Gröpräz ( Trump, größter Präsident aller Zeiten ) zur Zeit Pech. Von Angela Merkel erhielt er zu seiner Einladung zu einem Gipfeltreffen ganz kühl einen Korb. Er, der die Pandemie für die USA für so gut wie gelöst erklärt, bekam von ihr den Bescheid, wegen der Ansteckungsgefahr sei ihr das Risiko zu hoch, jetzt nach Amerika zu reisen. Damit hat sie zweierlei erreicht. Sie hat dem Typen einen Korb gegeben und gleichzeitig subtil deutlich gemacht, dass sein Gehabe zur Verniedlichung von Corona ein Lügenmärchen ist. Diesem Schuss auf die Zwölf ließ der französische Präsident Macron flugs eine Folgerung übermitteln. Wenn nicht alle wichtigen Personen dabei sind, macht das Treffen keinen Sinn. Gröpräz musste erklären, dass das Treffen verschoben werden muss.

Das ist Häme vom Feinsten, wie sie einst die Österreicher Karl Kraus oder Helmut Qualtinger ihrem Publikum – gleichsam als süß-bittere Medizin – verabreichten. Zur Zeit läuft in Österreich ein ähnliches Stück, in dem Fußball Fair Play Regeln ernst genommen werden. Der Linzer ASK als Tabellenführung verliert sechs Punkte zusätzlich einer Geldstrafe von 75.000.- €. Mit erfrischendem Fußball lagen sie drei Punkte vor Abonnementmeister Austria Salzburg. Jetzt liegen sie drei dahinter.

An vier verschiedenen Tagen haben sie eigentlich untersagte Mannschaftstrainings mit Körperkontakt abgehalten. Die Konkurrenz bekam vorher Wind davon. Sie installierte im Rahmen eines unentdeckten nächtlichen Einbruchs eine Kamera, die die Fußballer überführte. Brühwarm wurde das Band als Beweisstück dem Verband vorgelegt. Der Verband reagierte prompt. Linz hat Einspruch erhoben. Es wird spannend sein, wie man die Kuh vom Eis bekommt.

Corona liefert skurrile SlapSticks. In Gütersloh betrat jüngst eine Frau mit Kopftuch und Schutzmaske eine Apotheke, um ein Medikament zu kaufen. Bezahlen wollte sie mit einem 200.-€ Schein. Die Apothekerin legte das hohe Wechselgeld auf die Theke. In dieser Sekunde zog sie blank. Sie hob ihren Rock, unter dem sich nichts weiter befand. Die erstarrte Apothekerin war zu langsam, um sie aufzuhalten, als sie blitzschnell das Geld zusammen raffte und abhaute. Im Film würde ich dem Regisseur diesen Einfall nie abnehmen.

Einen eigenen Weg, der Corona-Krise zu begegnen, hat dagegen der bayerische Wirtschaftsminister Herbert Aiwanger (Freie Wähler) eingeschlagen. Er hat u.a. 70.000 ! Wischmops eingekauft. Die stapeln sich jetzt in den Landratsämtern, weil man nicht weiß, was man mit ihnen anfangen soll. Ich bin gespannt auf seine Begründung. In Spanien wäre die Sache klarer. Dort hätte seine Großtante zweiten Grades einen Neffen, dessen Schwiegervater einen Betrieb zur Herstellung von Wischmöpsen hätte. Aber wir sind ja in Deutschland. Im übrigen empfehle ich, Aiwanger zuzuhören. Mit seinem herrlichen Dialekt ist er an sich schon eine Kabarettnummer, egal zu welchem Thema er sich äußert.

Auch die Mädels und Jungs aus der schreibenden Zunft haben uns die Tage etwas erträglicher gestaltet. So berichten die „Fürther Nachrichten“ vom ruhigen Boxer Robert Wieser, „ der mit dieser Herangehensweise als Boxer 141 von 140 Kämpfen gewonnen hat“. Tagelang habe ich gerätselt, wie das gehen mag. Als einzige Erklärung bleibt mir die Folgerung, dass er in einem Fall auch gleich den Ringrichter umgehauen hat. Oder kann jemand besser rechnen? Dann übersteigt die Meldung der „Schweriner Volkszeitung“ meine Phantasie: „ Julia Voigt ist Mitarbeiterin unserer Verlagsgruppe und Tochter eines 14-jährigen Sohnes“. Ich traue denen im Nordosten ja vieles zu, aber wie die Julia das angestellt hat, vermag ich nicht zu begreifen. Im allgemeinen kommt man höchstens beim Jahresgesundheitscheck beim Hausarzt in die Nähe des „ Deutschen Ärzteblattes.“ Die verlangen eine gymnastische Übung, die mich schlicht überfordert: „ Die Masken dürfen beim Auf- und Absetzen nicht berührt werden.“  Mit den Masken tat sich jüngst auch meine Lokalzeitung, der „Bonner Generalanzeiger“ schwer: „Gäste müssen Mund und Nase beim Betreten und Verlassen des Lokals tragen“. Ich trage Mund und Nase sogar im Lokal.

Im Gegensatz dazu sollten uns aber die Mitbürger Sorgen bereiten, die jetzt gegen das Demonstrationsverbot demonstrieren. Sie sehen nicht ein, dass sie vorübergehend Freiheiten aufgeben müssen. Es interessiert sie nicht, dass möglicherweise ihr Lebensstandard bedroht ist. Sie glauben nicht an die Gefährlichkeit dieses Virus, dessen Bekämpfung sie abstreiten. Ich bin absolut dafür, dass sie dafür demonstrieren und sich anstecken dürfen. Wer aber zahlt die Kosten der folgenden Behandlung? Die zahlt das soziale Netz, das wir gespannt haben. Sie sollten sich eigentlich alle infizieren, um zu begreifen, wie schwachsinnig ihre Haltung ist.

Zusätzlich werden aber noch Beklopptere an die Öffentlichkeit gespült. Es gibt Menschen, die fest die Meinung vertreten, die Erde ist eine Scheibe, weil irgendein FakeNews Produzent so einen Schwachsinn im Internet verkündet hat. Dazu gesellen sich durchgeknallte Verschwörungstheoretiker, Impfgegner, Rechtsradikale, Hooligans, Autonome, Esoteriker  unterschiedlichster Art und 5G Sendemastengegner, die aber gleichzeitig optimalen Empfang für ihre Smartphones erwarten. Erschüttert hat mich ein junger Mann in einer Nachrichtensendung, der erklärt hat, er glaubt den Nachrichten der öffentlich-rechtlichen Sender kein Wort, er informiert sich nur im Internet. Das muss uns alle elektrisieren. Wir haben vor 100 Jahren schon einmal Rattenfänger durch Deutschland ziehen sehen. Die suchten sich jüdische Religionsangehörige als Schuldige für alles. So etwas scheint sich auch bei uns im aufgeklärten 21. Jahrhunderts anzubahnen. Der Musiker Niedeggen ( BAP ) hat jetzt in aller Öffentlichkeit dazu aufgerufen, dass wir uns gegen diese abstrusen Gedanken von Anfang an entsprechend wehren. Dazu möchte ich meine Leserinnen und Leser hiermit sensibilisieren. Stellen wir uns lieber nicht vor, Frau Gates und ihr Mann Bill wären Juden. Den Shitstorm würde ich ungern erleben.

Frei nach Kant sollte gelten: Handle so, als hänge der Verlauf der Pandemie von Deinem Verhalten ab.

Corona hat verdrängt, dass wir seit 75 Jahren Frieden in Europa haben. Meine Generation hat Krieg noch erlebt. Ich saß unten im Keller, als oben in der Karlsruher Damaschkestraße eine Brandbombe alles zerschlug und in Flammen setzte. Mutige Feuerwehrleute haben meine Mutter und mich gerettet. Generationen von verantwortungsbewussten Politikern haben seither mit einem Netzwerk von Verträgen die Voraussetzungen für Frieden geschaffen. Es ist traurig, dass diese Demonstranten nur ihr kleines Ich in den Vordergrund stellen. Da gleichen sie dem Oberpopulisten Bolsonaro in Brasilien. Dem sterben die Leute weg und er redet von einer leichten Grippe.

Es gibt noch keinen Impfstoff. Als ob wir Pest, Cholera, Gelbfieber, Masern oder Kinderlähmung durch Impfung nicht besiegt hätten, bilden sich jetzt schon wieder Impfgegner gegen Coronaschutzimpfungen, obwohl es den Impfstoff noch gar nicht gibt. Ich bin hier für Impfzwang, um mich selbst vor diesen unsäglichen Dummköpfen zu schützen, wenn ein wirksamer Impfstoff in genügender Menge vorhanden ist. Einmal abgesehen von der Dunkelziffer von Erkrankten, die niemand kennt, gibt es jetzt schon ein hohes Maß an Infizierten.

Bleibt alle gesund!

Siegbert Heid, 01.06.20

Einstimmige Wahl von Paul Lägel zum Direktkandidaten des Wahlkreis 1 Wachtberg

Kreisdelegiertenkonferenz der SPD Rhein-Sieg in Hennef unter besonderen Bedingungen

Der SPD Kreisverband Rhein-Sieg hatte am 30.Mai 2020 in die Mehrzweckhalle Meiersheide nach Hennef zur Delegiertenversammlung eingeladen. Die Kommunalwahlen am 13.09.20 “stehen vor der Tür”, zu wählen waren der Landratskandidat, die Direktkandidaten für die Wahlkreise, sowie die Kreistagsreserveliste.

Die Versammlung fand unter strikter Beachtung der Coronaschutzverordnung NRW statt. Zu danken ist den Organisatoren und den 124 Delegierten für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Die Delegation “der Wachtberger” wurde angeführt vom Parteivorsitzenden Andreas Wollmann, die weiteren Delegierten waren Alina Lägel, Michael Merten, Otis Henkel und Paul Lägel.

Nach einer mitreißenden Bewerbungsrede von Denis Waldästl, dem Landratskandidaten, die von minutenlangem Applaus und von Standing Ovations begleitet war, wurde Waldästl mit überwältigender Zustimmung zum Landratskandidaten der SPD Rhein-Sieg gewählt. Sebastian Hartmann, Bundestagsabgeordneter und Kreisvorsitzender, der die Sitzung leitete, gratulierte dem Kandidaten mit herzlichen Worten zur Wahl.

Paul Lägel, der von der SPD Wachtberg im Dezember 2019 im Rahmen einer Mitgliederversammlung nominierte Kreistagskandidat für Wachtberg, wurde ebenfalls von der Delegiertenkonferenz einstimmig für den Wahlkreis 1, Wachtberg, bestätigt und für Listenplatz 13 nominiert.

Schwerpunkte einer zukünftigen Kreistagsarbeit sind für Lägel die Aufstellung eines Landschaftsplans für Wachtberg, die weitere Forcierung des Breitbandausbaus, Ausbau und weitere Erschließung von Radwegen, weitere Optimierung des öffentlichen Nahverkehrs und gebührenfreie Betreuungsangebote für Kinder und Familien.

Auch in Corona Zeiten: Bürgersprechstunde der SPD Fraktion Wachtberg

Auch in Corona Zeiten: Bürgersprechstunde der SPD Fraktion Wachtberg

Auch in „Coronazeiten“ möchte die SPD Wachtberg und ihre Fraktion den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Anliegen und Fragen zur Verfügung stehen.

Am Donnerstag, den 07. Mai.2020 steht Paul Lägel, SPD Ratsmitglied aus Züllighoven, Kreistagsmitglied und stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Wachtberg, den Wachtberger Bürgerinnen und Bürgern zur telefonischen Bürgersprechstunde zur Verfügung.

Unter der Telefonnummer 02225/9117483 ist Paul Lägel in der Zeit von 16.00 bis 18.00 Uhr am 07. Mai für die Bürgersprechstunde zu erreichen.

Der Amtsschimmel wiehert

Fehlende Beschilderung an der Umgehung Gimmersdorf soll im Mai erfolgen. Geschwindigkeit auf der L 123 bleibt Thema

Die Antwort aus dem Kreishaus an das Gimmersdorfer Mitglied der Ortsvertretung, Siegbert Heid, kam prompt. Die Beschilderung um die Umgehungsstraße soll jetzt endlich im Mai vorgenommen werden –„ was lange währt, wird dann hoffentlich endlich gut“, spöttelt SPD-Sprecher Dr. Bernd Becker angesichts der nun seit fast einem Jahr fehlenden Beschilderung.
Die Beschilderung an der L 123 zwischen Oberbachem und Berkum in beiden Richtungen sei so vom Straßenverkehrsamt nicht angeordnet worden, erklärt nun dessen Leiter Harald Pütz. „Hätte man vom Kreis gleich die Verwaltung in Wachtberg mit eingeschaltet, wäre dieses Durcheinander erst gar nicht entstanden“, meint das SPD Kreistagsmitglied und stellvertretender Bürgermeister Paul Lägel. So soll es jetzt mit 70 km/h eine durchgehende Geschwindigkeitsbegrenzung zwischen den Ortsteilen Oberbachem und Berkum in beiden Richtungen geben.
Es ist erfreulich, dass jetzt bald etwas geschieht. Andererseits sind 70 km/h an einer Bushaltestelle, die zugleich Schulbushaltestelle ist, nach Meinung der Wachtberger SPD völlig indiskutabel. Straßenverkehrsamt, Landesbetrieb Straßenbau NRW und Polizeipräsidium sind sich einig, dass eine weitere Beschränkung an dieser Stelle nicht erforderlich ist – unverständlich, bedenkt man, dass die L158, also das gesamte Pecher Tal eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h hat, und das bei weniger Anwohnern als entlang der L 123.
Damit kann man als Anwohner mit Enkelkindern nicht einverstanden sein, so Heid. Versetzt man das Schild 50 km/h vor dem Ortseingang Oberbachem um ca. 150 m näher an die Bushaltestelle, dann hätte man einen ersten Schritt zu mehr Sicherheit getan, ist die Meinung der SPD.
„Es wäre furchtbar, wenn es an der Stelle einmal zu einem schlimmen Unfall mit einem Kind kommt“, meint Heid und fügt hinzu, „ gerade Grundschulkinder können Geschwindigkeiten noch nicht abschätzen.“
Die SPD in Wachtberg und im Rhein-Sieg-Kreis wird sich weiterhin um diese Gefahrenquelle kümmern.

Gimmersdorf: Sattelschlepper fahren rückwärts

Nachdem nun zum wiederholten Mal ein Sattelschlepper den Gimmersdorfer Kom-munalweg an der Küche von Siegbert Heid, Mitglied der Ortsvertretung Gimmersdorf, vorbei nach unten manövrierte, wandte er sich jetzt an den Landrat.
„Seit Monaten warten wir auf die fehlende Beschilderung im Umfeld der Umge-hungsstraße“, klagte er und setzte hinzu, „ die Lastwagen fahren von der B 9 kom-mend entweder zu früh in den Kommunalweg oder von Berkum kommend, fahren sie vorbei, weil die Beschilderung fehlt. Das ist auf Dauer unerträglich.
In seinem Brief wies er darüber hinaus den Landrat auch auf die unzulängliche Geschwindigkeitsregelung an der L123 hin. So ist es völlig unmöglich, dass an der Bushaltestelle Kürrighoven, die auch Schulbushaltestelle ist, 70 km/h erlaubt sind. „ Wir bringen die Situation an der Bushaltestelle in die nächste Ausschusssitzung des Gemeinderates, sobald dazu die Möglichkeit besteht“, betont Andreas Wollmann als Fraktionsvorsitzender der SPD.
Bürgermeister Lägel hat als Kreistagsmitglied bereits zugesichert, dass er in dieser Angelegenheit sein Mögliches tun will, um die Lage im Sinne der Kinder zu entschärfen.