Am 31.08. war Ende des Transfergeschachers um die Fußball-Wanderarbeiter. Weil man keinen Respekt mehr vor Geld hat, werden für Fußballer Summen ausgeschüttet, die man einfach nur pervers nennen kann. Liberalökonomen nicken dazu lakonisch, weil es der Markt hergibt. Angesichts der bettelarmen Flüchtlingsmassen und der Elendsgestalten vor dem Kanal, die nach England wollen und nicht dürfen, während Schweinsteiger und de Bruyne willkommen sind, fragt man sich besorgt, wie lange das noch gut geht.

Gut gegangen ist für Celia Sasic die Wahl zu Europas Fußballerin des Jahres. Zusammen mit Lionel Messi nahm sie in Monaco die Trophäe entgegen. Vor ihr waren Nadine Angerer (2013) und Nadine Kessler (2014) ausgezeichnet worden. Das spricht für die Ausbildung deutscher Fußballerinnen.

Gut ausgegangen ist auch für eine Dame in Cornwall der Besuch beim Newlyn Fish Festival. Kurz nachdem sie eine mobile Toilette besuchte, nahm ein Gabelstapelfahrer sie unversehens mit dem Häuschen auf und transportierte sie quer übers Hafengelände zu einem anderen Standort. Zwar änderte sich das Gesamtgewicht der Einheit von Häuschen und Dame nicht, gleichwohl stieg sie sichtlich leichter aus dem Gehäuse.

Ebenfalls gut ausgegangen sind in der Qualifikation für die nächste EM in Frankreich die Spiele gegen Polen ( 3 : 1 ) und Schottland ( 3 : 2 ). Besonders hervorgetan hat sich Mario Götze. Da muss ich einiges meiner Kritik im letzten Steilpass zurück nehmen. Er scheint auf das Vertrauen des Trainers besonders angewiesen zu sein. Löw redet offensichtlich mit ihm. Das erfährt er in der Nationalmannschaft, weniger wohl bei Guardiola in seinem Verein.

Ob es für den Blatter Sepp im FIFA-Korruptionsskandal gut ausgehen wird, wissen wir noch nicht. Die ebenso attraktive wie energische US-Justizministerin Loretta Lynch gab in Zürich zusammen mit dem Schweizer Bundesanwalt Michael Lauber bekannt, dass weitere Einzelpersonen und Organisationen im Visier seien. So gibt es einen 2005 von Blatter unterschriebenen Vertrag, in dem zum Preis eines Butterbrotes TV-Übertragungsrechte an seinen Vize Jack Warner verkauft wurden ( 600 000 $ für die Verkaufsrechte 2010 Südafrika und 2014 Brasilien). Dieser verkaufte die Rechte für ein Vielfaches weiter (geschätzte 18-20 Mill.$) und verschaffte umgekehrt Blatter Stimmen bei Wahlen. Warner ist jetzt von der Ethik-Kommission der FIFA auf Lebenszeit vom Platz gestellt worden.

Gleichsam eher von einem Nebensportplatz her wiesen Vertreter der Züricher Ticket Agentur JB Sports jüngst darauf hin, dass Blatter 2006 von dem mit dem Kartenverkauf betrauten Unternehmen ISE 2 Mill. € als „persönliche Gratifikation“ erhalten hat.

Jetzt untersucht die Schweizer Bundesanwaltschaft einen weiteren Deal. Sie eröffnete ein Strafverfahren gegen Blatter wegen Untreue. Gleichzeitig wurde UEFA-Präsident Platini als Zeuge gehört. Er soll 2011 von der FIFA eine „treuwidrige Zahlung“ von 1,8 Mill. € erhalten haben, 9 Jahre nach der Leistungserbringung, wie immer dieselbe aussah. Als Grund werden seine Beratungsdienste für Blatter zwischen 1999 und 2002 angegeben. Blatter wie Platini wundern sich, was da ehrenrührig dran sein sollte. Die beiden Ehrenmänner hatten halt wegen der vielen Arbeit vergessen, dass das Monatsgehalt von 43.000.- € ( 1,8 Mill. für 42 Monate ) zeitnah ausbezahlt wurde. Zufällig fand der Transfer wenige Wochen vor der Neuwahl des FIFA-Präsidenten statt. Wunderlicherweise zog Platini seine Kandidatur gegen Blatter anschließend zurück. Die leben wirklich in einer anderen Welt, wenn sie einem glauben machen, das sei alles koscher. Der Gipfel scheint mir jetzt erreicht zu sein. Wegen dieses Transfers hat Platini sich an die Ethik-Kommission der FIFA gewandt. Billigt die Ethik-Kommission das Ganze, dann glaube ich, dass die Erde eine Scheibe ist. Merkwürdig ist, dass die 2 Millionen nicht bilanziert sind. Sollte es neben der offiziellen Kasse noch andere geben ?

Nach der jüngsten Rücktrittsaufforderung der FIFA-Hauptsponsoren Coca Cola, McDonald, Nike, Anhäuser-Busch wird jetzt bekannt, dass der Sepp bei der Vermittlung von Millionenaufträgen an seinen Neffen Philipp nicht gerade zu dessen Verarmung beigetragen hat. Blatter zeigte sich noch am 03.10.15 uneinsichtig und verweigerte seine Demission.

Kosmopolitisch ist ja ohnehin einiges am Laufen. Forscher haben jetzt entdeckt, dass es Wasser auf dem Mars gibt. Das reicht vielleicht noch nicht für den Nachweis der Marsmännchen. Ich bin überzeugt, die finden noch heraus, dass es auf der Erde intelligentes Leben gibt.

War das Sepp-Blatter-Fußballturnier in seinem Heimatort Ulrichen (Wallis) früher Anlass für Freunde wie Beckenbauer, mit dem Hubschrauber einzufliegen, so ist es jetzt darum still geworden. Keiner der Promis kam. Mitleid hatte nur ein ortsansässiger Bauer. Er schenkte Blatter eine Kuh, Colombo mit Namen.

Jetzt wurde FIFA Generalsekretär Valcke suspendiert. Man wirft ihm vor, sich beim Ticketverkauf persönlich bereichert zu haben. Er habe für die Vermittlung teurer Karten Provision verlangt. Dann soll er schon vor der Entscheidung vorhergesagt haben, dass die WM 2022 in Katar stattfinden wird. Letzteres leuchtet ein. Wer weiß, was hinter den Kulissen so vorging, der brauchte kein Hellseher zu sein. Das sieht ein wenig nach kleinkarierter Retourkutsche aus.

Gleichwohl ist klar, so kann es weder bei der FIFA noch bei der UEFA weiter gehen. DFB-Präsident Niersbach macht zur Zeit den Affen, d.h. nichts hören, nichts sehen, nichts reden. Vielleicht wird er neuer Präsident bei der FIFA oder der UEFA. Rauball wäre als Nachfolger- präsident beim DFB wie gemalt.

International wird jetzt auch wieder Fußball gespielt. Dabei stürzten die Gladbacher in Sevilla mit 0 : 3 katastrophal ab, während der Vfl Wolfsburg sein Spiel gegen Moskau mit 1: 0 durch ein Draxlertor gewann. Damit refinanzierte er bereits einige Millionen des Transfergeschäftes.

Während Leverkusen mit dem 4 : 1 gegen die Weißrussen den Erwartungen entsprach, gelang dem FC Bayern München ein 0 : 3 bei Olympiakos Piräus. Die Platzherren stellten einen zweistöckigen Bus vor das Tor in Form von zwei Viererketten. Es war einmal mehr Thomas Müller, der den Bus aus dem Stadion schoss. Er riskierte ein Mittelding von Flanke und Torschuss, das ihm nach eigenen Worten auch noch über den Fuß rutschte. Zur Überraschung aller fand der Ball den Weg zum 1 : 0 ins Tor. Das war eine Kreuzung von Banane und Gurke. Während der Ball flog, dachte ich, was soll das?, da steht doch keiner und staunte über das Flattern im Netz. Vor seiner Auswechslung kniete Vidal als Krieger (Frisur) markant auf dem Rasen, als ob er zu Probeaufnahmen für den Klassiker „Kampf um Troja“ eingeladen worden wäre. Götze wurde die letzte Viertelstunde eingewechselt und schoss ein feines Tor. Was schließen wir daraus? Guardiola hat mit ihm geredet.

In der zweiten Runde hat Götze beim 5 : 0 gegen Dynamo Zagreb schon wieder ein Tor geschossen. Guardiola scheint mit ihm nicht nur zu reden, er scheint auch mit ihm zu telephonieren. Dagegen scheiterte Bayer Leverkusen beim 1 : 2 in Barcelona am eigenen Unvermögen. Bei eigener 1:0 Führung hatte Hernandez das 2 : 0 in der 50. Minute auf dem Fuß. Unbedrängt schoss er in Rücklage aus sechs Meter den Ball 50 Meter hoch auf die Tribüne. Das hätte Barca nicht aufgeholt. So schöpften sie neuen Mut und spielten mit den Leverkusener in deren Strafraum „Fangerles“. Die beiden Tore fielen geradezu zwangsläufig. „Dumm gelaufen“ ist eigentlich zu schwach umschrieben für diese Ungeschicklichkeit. Ebenfalls nach eigener 1 : 0 Führung verloren Wolfsburg und Mönchengladbach gegen die Vereine aus Manchester jeweils mit 2 : 1. Die anderen waren nicht besser, aber cleverer.

In der EURO-League schrammte Dortmund an einem Rückschlag erst in der Nachspielzeit vorbei. Gegen Krasnodar gab es ein dürftiges 2 : 1. Die Russen wandten die gleiche Taktik mit zwei Viererketten wie Piräus an. Damit kamen die Bayern tags zuvor erheblich besser zurecht. Schalke gewann souverän 3 : 0 auf Zypern, während Augsburg unglücklich in Bilbao mit 1 : 3 den Kürzeren zog. Die eigenen Chancen wurden nicht genutzt, Aufwand und Ertrag standen in keinem Verhältnis.

Ähnlich unauffällig verloren die Augsburger mit 1 : 3 auf eigenem Platz gegen Partizan Belgrad, während Schalke 04 gegen griechische Handwerker vom Peleponnes (Tripolis) mit 4 : 0 gewann. In Thessaloniki kam Dortmund zu einem glücklichen 1 : 1. Dort gab es wirklich keine Tapferkeitsmedaille. Interessant war die Formulierung des Reporters bei der Einwechslung von Schmelzer: „ Sonst hat er immer von Beginn an begonnen“. Das führt über den Fußball hinaus zu der Frage, ob man von Beginn auch etwas anderes kann als beginnen ? Aufhören z.B. Man hat von Beginn an mit etwas aufgehört. Jeder mag sich seine Beispiele selbst bilden.

Die Fußballgemeinde würdigte den 70. Geburtstag von Franz Beckenbauer. Presseorgane schilderten seine sportlichen und organisatorischen Erfolge oder stellten seine Sprüche zusammen, von denen einige wirklich zeitlos sind, z.B.: „ Ich weiß nicht, was meine Mannschaft heute gespielt hat. Fußball war es jedenfalls nicht“. Da wollten die Schiedsrichter nicht zurück stehen. Ihr Geschenk überreichten sie in der 90. Minute des Spieles seiner Bayern gegen den FC Augsburg. Beim Stand von 1 : 1 spielte der Bayernspieler Costa den Ball am gegnerischen Verteidiger im Strafraum vorbei und stürzte sich dann mit vollem Körpereinsatz auf den Augsburger. Ist der irre geworden ?, fragte ich mich. Das aber nahm Linienrichter Kempter zum Anlass, so heftig zu winken, dass ein Hubschrauberpilot über dem Stadion dies als Befehl zum Landen verstehen musste. Schiedsrichter Kircher griff die Anregung sofort auf und pfiff Elfmeter. Das Geschenk überreichte dann Thomas Müller mit seinem Tor zum 2 : 1.

Gelungen war auch Vidals Auftritt in Darmstadt. Im Spiel zuvor schalt ihn Franz Beckenbauer noch als „Standfußballer“. Was macht er ? Der Witzbold schießt beim 3 : 0 Sieg ein Tor aus dem Stand.

Fünf Tore innerhalb von neun Minuten beim 5 : 1 der Bayern gegen Wolfsburg durch einen und denselben Spieler sind für Reporter und Trainer ungeahnte Herausforderungen. So etwas hatte es vorher nicht gegeben. Dabei waren Lewandowskis Tore bis auf zwei Abstauber technisch schwierige Handwerkskunst und unterstrichen seine internationale Klasse. Was heißt „Goldenes Händchen“ auf Spanisch?, fragte der Reporter des Spieles nach L. Einwechslung zu Beginn der 2. Halbzeit ( valer su peso en oro). Damit hat er die Wolfsburger komplett aus der Kurve ins Sandbett geschoben. Auch Wolfsburgs Trainer Hecking glaubt seither an überirdische Ereignisse: „Lewandowsky hat fünfmal aufs Tor geschossen. Dabei hätte er sieben Tore machen können.“

Nach seinem verschossenen 11-Meter beim 0 : 3 Sieg in Mainz half uns Thomas Müller mit einem Lehrsatz weiter: „ Wenn man drüber schießt, dann geht kein 11-m auf dieser Welt rein“. Das müssen wir uns merken.

Rhetorisch gab es einige Versuche, den deutschen Wortschatz voran zu bringen. So sprach Mehmet Scholl, er kenne die diametral abknickende Doppelsechs. Nach dem 6 : 2 Sieg seiner Eintracht aus Frankfurt gegen den 1. FC Köln, versuchte Trainer Veh die drei Tore seines Stürmers Maier zu erklären, indem er die Surrealität zur Realität erklärte: „Alex Maier ist ein unnormaler Spieler. Von daher sind seine drei Tore wieder normal.“ Aus Kölner Sicht kritisierte Sportdirektor Schmadtke das körperlose Spiel seiner Profis: „ Sie haben viel mit den Augen gedeckt.“ Trainer Peter Stöger beruhigte seinerseits die Fans: „ Da wir wissen, wo die Fehler lagen, sind wir aufgrund des Ergebnisses enttäuscht, aber nicht ernüchtert“. Wo darin ein Unterschied ist, erschließt sich mir nicht, erinnert mich aber an seinen Landsmann Starhemberg. Er gehörte 1529 zu den Verteidigern Wiens gegen die osmanischen Truppen von Suleiman dem Prächtigen: „ Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst“, beurteilte er die Chancen der Verteidiger. Wien hielt schließlich Stand. Ob das dem 1. FC auch gelingen würde, wurde im nächsten Spiel gegen Gladbach verhandelt. Es gelang mit einem 1 : 0 Sieg, dem jetzt sogar ein 0 : 3 Sieg auf Schalke folgte.

Währenddessen formulierte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl eine neue Definition zur Halbwertzeit von Trainern in einem Verein: „Le Favre ist absolut unrauswerfbar“, meinte er. Das war allerdings vor der Klatsche in Sevilla. Nach der Niederlage in Köln bestätigte Le Favre seinen Ruf als Schönwettertrainer. Läuft es gut, ist er guten Mutes. Nun läuft es schlecht. Sein Rücktritt gegen den Willen des Präsidiums und der Mannschaft sieht aus wie Fahnenflucht. So darf man ein Team nicht im Stich lassen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass er in der Bundesliga noch einmal ein Jobangebot bekommt. Sein Interimsnachfolger André Schubert hat nun dreimal hintereinander gewonnen. Neugierige Journalisten bohrten nach dem Grund. Treuherzig antworteten Profis, er habe ihnen eingeschärft, nicht soviel nachzudenken. Sie setzten die Devise um, quasi Herz über Kopf zu stellen. Wenn es Schubert gelingt, ihnen beizubringen, das Nachdenken ganz einzustellen, dann werden sie Deutscher Meister.

Leverkusens Trainer Roger Schmidt wollte auch mit einem neuen Begriff nicht hinten anstehen. Nach der 0 : 1 Pleite gegen Darmstadt suchte er nach einer neuen Bedienungsanleitung für seine Truppe. Er sucht jetzt „Mentalitätsführer“ für seine Mannschaft statt die klassischen „Leitwölfe“. Wieviel er davon braucht, ließ er allerdings offen. Nach dem 0 : 3 gegen Dortmund braucht er viele.

Dafür kommt sein Verteidiger Papadopolus eher nicht infrage. Gleichwohl ist er als ausdrucksstarker Spieler zwar langsam im Spiel, aber in der Mimik kaum zu übertreffen. Niemand kann bei einem Gegentor den Schmerz so herzzerreißend zeigen wie der Grieche. Mich hat er zum Heulen gebracht. Da er nicht der Schnellste ist, muss er sich wie Xabi Alonso bei den Bayern gelegentlich mit Fouls zur Wehr setzen, indem er z.B. den Arm herausstreckt, das Trikot hält oder sonstwie den Gegner zu Fall bringt. Dann pfeift der Schiedsrichter und zeigt ihm auch die Gelbe Karte. Da folgt ein Staunen in seinem Gesicht, das man so echt nicht nachmachen kann. Es ist wie im Theater ein Genuss, ihm bei dieser Darbietung zuzusehen.

Man kann nicht sagen, dass der VfB Stuttgart für mich ein Sympathieträger wäre. Gleichwohl verfolge ich die Anstrengungen von Sportdirektor Dutt ( Oh wäre ich doch beim DFB geblieben) und Trainer Zorniger, die Niederlagenserie zu erklären. Dutt: „ Wir haben nur noch mit einem Stürmer gespielt und die Pressing-Linie zehn Meter nach hinten verlegt“. Das kann ich nachvollziehen. Zorniger: „ Wir haben das System nicht geändert, sondern nur die Grundordnung“. Das verstehe ich allerdings nicht mehr. Verändert man die Grundordnung, dann ändert man doch auch zwangsläufig das System. Vielleicht kann mir eine Leserin oder ein Leser helfen ? Die Spieler haben es offensichtlich auch nicht verstanden. Gegen viel schlechtere Schalker verloren sie zuhause mit 0 : 1.

Nach dem 1 : 5 der Dortmunder bei Bayern München ( Wolfsburg wurde auch mit 1 : 5 nach Hause geschickt ) ist klar: Es gibt keinen Bayern-Verfolger oder Kronprinzen. Mit quälender Souveränität führen sie nach acht Spieltagen inzwischen mit sieben Punkten Vorsprung die Tabelle an. Dabei versuchte sich Aubamayang einmal mehr als Witzbold. Ungerührt erklärte er: „ Die Bayern werden nicht Meister“.

Ein weiterer Großer von 1,61 m Länge hat sich mit 90 Jahren für immer verabschiedet. Dettmar Cramer war ein grandioser Pädagoge und Fußballstratege. Mit ihm wurden die Bayern zweimal Europapokalsieger.

Als „Amuse Gueule“ zwischen Fußball möchte ich eine kleine Episode nach altem Witzschema festhalten. Kommt der Gatte nach einer Fahrt mit dem neuen Flitzer seiner Herzdame nach Hause. „Schatz, der rechte Außenspiegel ist kaputt“. „ Wie ist das denn passiert?“, fragt sie und er fügt etwas kleinlaut hinzu: „ Das Auto liegt drauf“.

Zum Schluss noch einige Pralinchen zum Überlegen:

Tatjana Winter, Seminarleiterin an der VHS Halstenbek nimmt in ihrem Seminar die Tugenden ( ! ) Skrupellosigkeit, Frauenverschleiß und Herrschsucht unter die Lupe. Die Dame möchte ich gerne kennen lernen.

Die „Cellesche Zeitung“ scheut auch nicht vor komplizierten Sachverhalten zurück: „ Der verstorbene Karl-Heinz Albers war mit seinem Fahrrad beim Umzug dabei“. Das hätte ich gerne gesehen.

Gemütlich war es beim Verein der Kapitäne zu Hamburg. Das entnehme ich ihrer Einladung zum Thema: „Alkoholverhalten der Seeleute“ und ihrem Verweis auf eine möglichst offene Diskussion mit Freibier. Man wollte wohl keine „Pegeltrinker“ vom Besuch abhalten.

 

Siegbert Heid, 06.10.15